- 27.10.2010, 12:31:15
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GÖD-Schnedl: Wer sich nicht auskennt soll sich nicht einmischen!
FPÖ-Generalsekretär Kickl hat offenbar keine Ahnung über das Zustandekommen von Basisdaten für Gehaltsverhandlungen.
Wien (OTS) - "Eigentlich müsste der Generalsekretär der FPÖ
wissen, dass bei der Berechnung für die Inflationsrate der
Pensionserhöhung ein anderer Zeitraum herangezogen wird als für die
Gehaltsverhandlungen der Öffentlich Bediensteten. Diese Unkenntnis
wirkt umso schwerer, als die FPÖ in der Kommission zur langfristigen
Pensionssicherung ja vertreten ist", zeigt sich der Bereichsleiter
für Dienstrecht in der GÖD, ÖGB-Vizepräsident Norbert Schnedl
verwundert über die unqualifizierten Aussagen Kickls.
"Die Inflationsrate für die Pensionserhöhung berechnet sich von
den Monaten August 2009 bis Juli 2010. Das ergibt einen Wert von 1,2
%. Für die Gehaltsverhandlungen des Öffentlichen Dienstes werden die
letzten vier abgerechneten Quartale herangezogen, das ist die
Zeitspanne Oktober 2009 bis September 2010 und diese Zeitspanne
ergibt den Wert von 1,45%. Voriges Jahr war zum Beispiel der
Pensionistenwert höher als jener für die Öffentlich Bediensteten.
Heuer ist es umgekehrt. Falls Generalsekretär Kickl Nachhilfe
benötigt, die GÖD ist gerne Bereit diesbezüglich Aufklärung zu
leisten", so Schnedl abschließend.
Rückfragehinweis:
GÖD-Presse
Tel.: 01-53454-233
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