ÖH Medizin Wien: Die Kürzung der Familienbeihilfe kann nicht die Lösung sein!
Die ÖH Medizin Wien fordert die Regierung auf die geplanten Kürzungen der Familienbeihilfe zu überdenken!
Wien (OTS) - Die von der Regierung angedachten Kürzungen der
Familienbeihilfe werden von der ÖH Medizin Wien auf das Schärfste
abgelehnt. "Bei einer Verkürzung der Anspruchsdauer bis zum 24.
Lebensjahr wird der Großteil der Studierenden nicht einmal für die
Mindestzeitstudienzeit Familienbeihilfe beziehen können," stellt Anna
Berghoff, Vorsitzende der Studienvertretung Humanmedizin, entsetzt
fest. Die Mindeststudiendauer beträgt sowohl für Humanmedizin als
auch für Zahnmedizin 12 Semester. Bei einem Studienbeginn nach dem 18
Lebensjahr würde daher im letzten Studienjahr keine Familienbeihilfe
mehr bezogen werden können. "Die Familienbeihilfe stellt eine
wichtige Grundlage zur Finanzierung des Studiums dar. Der klinisch
praktisch orientierte Studienplan lässt eine parallele
Erwerbstätigkeit vor allem im letzten Studienabschnitt praktisch
nicht zu," betont Stefan KonradMagdalena Mursch, Vorsitzender
derReferentin für Sozialpolitik der ÖH Medizin Wien. "Wir werden auch
weiterhin für unsere Bildung und deren Finanzierung kämpfen!"
schließt Damir Joldic, stv. Vorsitzender der ÖH Medizin.
Die ÖH Medizin Wien ruft zur Kundgebung gegen Kürzungen im Bereich
en im Bereich der Familienbeihilfe auf! Treffpunkt ist am 24.10.2010
um 21:30 vor dem Haas Haus, Stephansplatz, Wien.
Vorsitzende der Studienvertretung Humanmedizin
Tel: 0660 65 66 391













