• 23.10.2010, 19:24:20
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SJÖ: Jugendliche sollen anscheinend Krise ausbaden!

"Zeit für Gerechtigkeit" kann nicht Verschlechterungen für Jugendliche bedeuten

Wien (OTS) - Scharfe Kritik an den Kompromissen der
Bundesregierung in
Sachen Budgetkonsolidierung übt SJ-Vorsitzender Wolfgang Moitzi:
"Während Vermögende weiterhin weitgehend geschont werden, nimmt die
Regierung Abstriche bei der Familienbeihilfe vor. Die Jugendlichen,
die
mit Sicherheit am allerwenigsten Schuld an der Finanzkrise sind,
werden
bestraft. Das alles klingt nicht nach 'Zeit für Gerechtigkeit'."
Während die Wirtschaft und die Banken erst durch milliardenschwere
Unterstützungspakete den Staat in diese triste finanzielle Lage
gebracht
hätten, ist nun wenig vom Ziel übrig, dass genau jene Vermögenden bei
der Budgetkonsolidierung herangezogen werden. Jetzt werden die
ohnehin
schon belasteten Jugendlichen und ArbeitnehmerInnen über neue
Massensteuern und Sparpakete zum Handkuss gebeten.

Zudem kritisiert Moitzi die geplanten Knock-Out-Eingangsphasen im
Universitätsbereich: "Anstatt die längst überfällige kräftige
Aufstockung der finanziellen Mitteln für die Universitäten
durchzusetzen, wird auf Druck der ÖVP an zusätzlichen Beschränkungen
gebastelt und nur eine symbolische Erhöhung von 80 Mio. Euro
vorgenommen."
Damit sei die Regierung weder den gerechtfertigten Protesten der
StudentInnen, noch einer sozial gerechten Budgetkonsolidierung
nachgekommen, so Moitzi abschließend, der weitere Proteste
vorprogrammiert sieht. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Boris Ginner, SJÖ-Pressesprecher: 0664 / 560 49 87

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