- 23.10.2010, 18:12:16
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AktionsGemeinschaft: Regierung begeht Verrat an der Jugend
Kürzung der Familienbeihilfe ist sozialpolitischer Schwachsinn
Wien (OTS) - Die AktionsGemeinschaft, Österreichs größte
Studierendenfraktion, zeigt sich angesichts der auf der
Regierungsklausur beschlossenen Einsparungen zutiefst erschüttert:
"Selten hat eine Bundesregierung so schamlosen Verrat an der Jugend
unseres Landes begangen wie heute. Eine Kürzung der für viele
Studierende essentiellen Familienbeihilfe ist ein Schlag ins Gesicht
der jungen Generation, der man im Gegensatz zu den Pensionisten jede
auch noch so unsoziale Einsparungsmaßnahme zumutet", ärgert sich
Jan-Philipp Schifko, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft, über den
Regierungsbeschluss, der offensichtlich in von Thermalquelldampf
berauschtem Gemütszustand gefasst wurde.
Anstelle der in dem von der AktionsGemeinschaft unterstützten
Volksbegehren "Bildung ist Zukunft" enthaltenen Forderung nach einer
Ausfinanzierung der Universitäten einigte man sich - die Dramatik der
Universitätsmisere geradezu verhöhnend - auf ein Finanzpflasterchen
in der Höhe von 80 Millionen Euro: "Diese im Vergleich zu den
Pensionsprivilegien und Verwaltungskosten lächerlich kleine Summe ist
weit davon entfernt, der kommenden Generation annehmbare
Ausbildungsbedingungen zu schaffen. Der Höhepunkt der
Jugendfeindlichkeit der Bundesregierung manifestiert sich jedoch in
der Kürzung der Familienbeihilfe, die gemäß der
Studierendensozialerhebung gerade in den letzten beiden Bezugsjahren
am dringendsten benötigt wird", so Schifko abschließend.
Rückfragehinweis:
Stephan Mlczoch
Pressesprecher der AktionsGemeinschaft
Tel.: 0664 7676031
Mail: [email protected]
Web: www.aktionsgemeinschaft.at
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