VSStÖ: SPÖ verkauft Studierende
SPÖ fällt in der Hochschulfrage um
Wien (OTS) - Der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) ist
schockiert über das Ergebnis der Regierungsklausur in Loipersdorf.
"Es ist eine Frechheit, dass die ÖVP scheinbar die längst fällige
Erhöhung des Hochschbudgets an eine verschärfte Studieneingangsphase,
also quasi Zugangbeschränkungen knüpft. Dass die SPÖ sich aber auch
noch erpressen lässt, ist schockierend," so Stefanie Grubich,
Bundesvorsitzende des VSStÖ.
"Anstatt für junge Menschen aus sozial schwachen und
bildungsfernen Schichten zu kämpfen, unterstützt die SPÖ damit die
ÖVP-Elitenpolitik, die alles andere als zukunftsorientiert ist. Die
Konsequenzen von Zugangsbeschränkungen sind der SPÖ anscheinend nicht
bewusst. Dieser Kuhhandel mit der ÖVP wird gravierende Folgen auf die
soziale Durchmischung an den Universitäten haben," sagt Grubich.
"Die Zustimmung der SPÖ zur Einführung von Zugangsbeschränkungen
und der Reduzierung des Bezugsalters für Familienbeihilfe vom 26. auf
das vollendete 24. Lebensjahr ist ein Schlag ins Gesicht für sozial
Schwächere. Auch der Wegfall der 13. Familienbeihilfe für alle
Studierenden zwingt noch mehr Menschen neben dem Studium zu
arbeiten," so Grubich.
"Die letzte Studierendensozialerhebung hat aufgezeigt, dass ab dem
26. Lebensjahr die Armutsgefährdung enorm ansteigt. Grund dafür ist
unter anderem das Auslaufen der Familienbeihilfe. Außerdem hat ein
Großteil der Studierenden durch das Herabsenken auf das 24.
Lebensjahr hat keine Chance auf ein Masterstudium mit
Familienbeihilfe, was wiederum eine weiter Hürde für sozial Schwache
darstellt. Die SPÖ hat offenbar aus ihren Fehlern nichts gelernt. Zum
zweiten Mal nach dem Studiengebührendebakel von Gusenbauer fällt
jetzt Faymann um, und gibt das Grundprinzip des offenen
Hochschulzugangs auf. Wir Studierende werden uns das nicht gefallen
lassen: Das wird konsequenten haben", so Grubich.
VSStÖ Pressesprecher,
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