• 23.10.2010, 15:02:59
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ÖH: Regierung treibt Studierende in die Armut und in den Studienabbruch

SPÖ verrät Studierende - von sozialer Gerechtigkeit kann keine Rede sein

Wien (OTS) - Mit Entsetzen reagiert die ÖH Bundesvertretung auf
die bei der heutigen Budgetklausur angekündigte Kürzung der
Familienbeihilfe. "Die Kürzung der Familienbeihilfe um 2 Jahre auf
das Alter von 24 ist eine bodenlose Frechheit", erbost sich Thomas
Wallerberger vom ÖH Vorsitzteam. "Die Regierung treibt die
Studierenden im Wissen um deren bereits jetzt katastrophale soziale
Lage noch weiter in die Armut", so Wallerberger weiter.

"Durch diese Maßnahme wird sich der Drop-Out an den Hochschulen noch
weiter erhöhen", erklärt Mirijam Müller, ÖH Generalsekretärin. "Für
viele Studierende, die vor dem Abschluss stehen wird diese Maßnahme
bedeuten, dass sie entweder noch mehr neben dem Studium arbeiten
müssen und damit noch länger für den Abschluss brauchen, oder ihr
Studium sofort abbrechen", so Müller.

"Die SPÖ verrät die Studierenden - und von sozialer Gerechtigkeit
kann keine Rede sein", erzürnt sich Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam.
"An der Familienbeihilfe hängen auch die Mitversicherung mit den
Eltern und Ermäßigungen für Semester- und andere Tickets. Dieser
Verrat wird weitere Proteste zur Folge haben", kündigt Maurer an.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Pia Kranawetter, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

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