• 22.10.2010, 13:00:13
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ÖH zu Regierung: Zu wenig Geld, zu wenig Studierende - jetzt müsst ihr handeln!

MinisterInnen müssen am Wochenende endlich reagieren

Wien (OTS) - Die ÖH Bundesvertretung appelliert vor der
Regierungsklausur in Bad Loipersdorf an die MinisterInnen, die Augen
vor der Hochschulmisere nicht mehr zu verschließen. "Pröll, Faymann,
Karl - alle sind aufgerufen sich endlich Zukunftsthemen zuzuwenden.
Unsere Hochschulen brauchen mehr als Sonntagsreden und
Lippenbekenntnisse", so Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der ÖH
Bundesvertretung.

Die jüngsten Aussagen von Finanzminister Pröll verurteilt die ÖH.
"Wir haben zu wenig Geld für zu wenig Studierende - da ist es doch
absurd, über Zugangsbeschränkungen zu reden", so Thomas Wallerberger
vom Vorsitzteam der ÖH. "Wenn die Regierung jetzt den Fehler macht,
zwar das Budget zu erhöhen aber die Studierenden mit Beschränkungen
zu verjagen, gehen endgültig die Lichter aus!"

"Österreich hat die EU-2020 Ziele unterschrieben. Wenn wir wirklich
eine 40%ige AkademikerInnenquote erreichen wollen, müssen wir das
Ruder herumreißen. Es braucht einen verbindlichen Finanzierungspfad,
bessere Studienbedingungen und mehr Studierende", so Mirijam Müller,
ÖH Generalsekretärin. "20.000 Studierende haben am Dienstag allein in
Wien gezeigt, dass wir es ernst meinen. Wenn sich jetzt nichts tut,
unsere Unis hermetisch abgeriegelt und ausgehungert werden, kann sich
die Regierung auf ein stürmisches Jahr einstellen: Die Uni brennt!",
so das Vorsitzteam unisono.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Pia Kranawetter, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

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