• 22.10.2010, 12:24:06
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Österreich ohne Spitzenmedizin!

Betriebsräte der Medizinischen Universitäten Österreichs warnen vor drohenden Leistungskürzungen an den Kliniken Wien, Graz und Innsbruck.

Wien (OTS) - Sollten die Budgetkürzungen des Universitätsbudgets,
wie angekündigt, schlagend werden, drohen massive Einschnitte an
Universitätskliniken Österreichs.

Die beabsichtigte Kürzung des Universitätsbudgets hat an den
Medizinischen Universitäten eine Personalreduktion um fast 500
Stellen bis 2013 zur Folge. Dies bleibt nicht ohne negative Folgen:
Forschung, Studienplatzqualität, und unsere PatientInnen werden
darunter leiden. Wissenschaftlichen Leistungen werden sinken, die
Qualität der Ausbildung von Medizinstudent/innen wird sich
verschlechtern und die Patientenversorgung wird zurückgefahren.
Investitionen in Universitäten zu denen die Medizinischen
Universitäten zählen, sind nicht nur relevant für die Zukunft unseres
Landes, sondern ein Schlüssel für die Perspektiven unserer Kinder.
Deutschland erhöht auch in schwierigen Zeiten seine Bildungs- und
Forschungsinvestitionen um 12 Mrd Euro. In Österreich werden viele
Milliarden Euro problemlos für die Sanierung bankrotter Banken, wie
der Kärntner Hypo Alpe Adria aufgewandt, aber bei den Universitäten
muss dafür gespart werden. Dies gefährdet die Patientenversorgung.
Nur durch Innovationen und adäquate Ausbildung kann in Österreich die
künftige ärztliche Versorgung sichergestellt werden. Deshalb
protestieren die Betriebsräte der Medizinischen Universitäten, die
über 6000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, hauptsächlich
Universitätsärztinnen und Universitätsärzte vertreten, entschieden
gegen die von der Regierung geplanten Budgetkürzungen im
Universitätsbereich.

Rückfragehinweis:

A. Univ. Prof. Dr. Herwig Peter Hofer, Graz
   Tel.: 0699 18185551
   A. Univ. Prof. Dr. Martin Tiefenthaler, Innsbruck
   Tel.: 0699 12369897
   A. Univ. Prof. Dr. Thomas Szekeres, Wien
   Tel.: 0664 2243929

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF

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