- 22.10.2010, 12:05:02
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Grünewald zu Uni-Budget: Wer beim Säen spart, darf auf keine ertragreiche Ernte hoffen
Grüne legen Uni-Finanzierungsvorschläge vor und fordern verbesserte Eingangsphasen
Wien (OTS) - "Es hat sich seit den Uni-Protesten im vergangen Jahr
nichts geändert. Im Gegenteil: die Situation an den Universitäten hat
sich dramatisch zugespitzt", erklärt der Wissenschaftssprecher der
Grünen, Kurt Grünewald zum Jahrestag des Besetzungsbeginns der
Universitäten.
Deshalb haben die Grünen diese Woche den RektorInnen aller 21 Unis
Grüne Finanzierungsmodelle für den Hochschulbereich vorgelegt. Auch
der Finanzminister hat am Rande der gestrigen Nationalratssitzung die
Vorschläge erhalten. "Von den Verantwortlichen gab es durchwegs
positives Echo. Nun liegt der Ball bei Finanzminister Pröll . Mehr
Geld für die Unis ist keine Frage des Könnens sondern eine des
Wollens", sagt Grünewald. Er kritisiert die Vorgansweise von
Finanzminister Pröll und Ministerin Karl, die anstatt das nötige Geld
für die Unis zur Verfügung zu stellen, mit Studiengebühren und
Zugangsbeschränkungen weitere Verschlechterungen planen.
"Studierfähigkeit und Durchhaltevermögen der Studierenden kann nicht
durch Studiengebühren verbessert werden. Durch mehr und höhere
Studienbeihilfen aber schon", analysiert Grünewald, der darauf
hinweist, das jetzt schon 61% der Studierenden nebenbei jobben müssen
und deshalb länger studieren. "Ich wünsche mir, dass die Minister
Pröll und Karl unter Zulassungsregelungen nicht einzig und allein
Zulassungsbeschränkungen verstehen. Österreich hat ohnehin schon zu
wenig Studierende. Viel wichtiger wäre es, durch eine professionelle
Orientierungs- und Einstiegsphase die Treffsicherheit bei der
Studienwahl zu verbessern", so Grünewald.
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
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