- 22.10.2010, 11:42:17
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BSA: Mehr Geld für bessere Studienbedingungen und Forschungsinnovationen
Sozialdemokratische Akademiker/innen fordern klare Distanzierung von Zugangsbeschränkungen
Wien (OTS/BSA) - Der Bund sozialdemokratischer Akademiker/innen,
Intellektueller und Künstler/innen (BSA) hat heute, Freitag,
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst darauf hingewiesen, dass die
Universitäten nach der schwarz-blauen Sparpolitik unbedingt mehr
finanzielle Mittel benötigen. Dies bestätige auch die zuständige
Ministerin Karl. Die zusätzlichen finanziellen Mittel jedoch an
selektive Ausleseverfahren und die Wiedereinführung von
Studiengebühren zu binden, wie von der ÖVP vorgeschlagen, lehnt der
BSA ab. ****
2 Prozent des BIP in den tertiären Bildungsbereich (Universitäten und
Hochschulen) zu investieren, ist ein mehrfach vom Nationalrat
beschlossenes und in Regierungsprogrammen enthaltenes Ziel. Diese
allgemein als notwendig anerkannte Zielsetzung konsequent
weiterzuverfolgen würde auch die derzeitige Situation an den
Universitäten entspannen, so die Position des BSA. "Mehr Geld und
Investitionen im Bereich der Universitäten würden auch mehr
Lehrpersonal und damit verbesserte Studienbedingungen sowie
zusätzliche Forschungsinnovationen bedeuten. Darüber hinaus würde
dies auch hochwertige akademische wissenschaftliche Laufbahnen -
insbesondere auch für junge Wissenschaftler - ermöglichen, die
derzeit nur kurze Zeitverträge erhalten. Die Position der ÖVP 'Mehr
Geld für Unis nur bei Einführung von Zugangsbeschränkungen' ist ein
sachlich unvertretbares Junktim und kann daher nur als erpresserisch
bezeichnet werden", so Dr. Wolf Frühauf, der geschäftsführende
Präsident des BSA. (Schluss) sc/bj/rl
Rückfragehinweis:
Mag. Alessandro Barberi, Pressesprecher BSA, Tel. 01/3108829-16, E-Mail: [email protected]
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