• 22.10.2010, 10:49:56
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Khol unterstützt Pensions-Forderungskatalog der Bundesjugendvertretung

Reformen am Pensionssystem nötig, damit "die Jungen eine Chance haben und die Senioren nicht jährlich um Teuerungsabgeltung fürchten müssen"!

Wien (OTS) - "Ich danke der Bundesjugendvertretung für ihren
konstruktiven Beitrag zur aktuellen Pensionsdebatte und unterstütze
die entsprechenden Punkte in ihrem Forderungsprogramm", erklärt Dr.
Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes und
amtierender Präsident des Österreichischen Seniorenrates, der zu den
Jugend-Forderungen überzeugt festhält:

"Ja, wir brauchen mehr Unterstützung für Frauen am Arbeitsmarkt
(Vereinbarkeit von Familie und Beruf), müssen die Situation bei
a-typischen Verhältnissen besser in den Griff kriegen, brauchen
dringend Maßnahmen zur (gesunden) Erreichung des gesetzlichen
Pensionsantrittsalters, brauchen eine neue Lebensverdienstkurve (mehr
Einkommen zur Zeit der Existenz- und Familiengründung) und müssen die
Vereinheitlichung der Pensionssysteme rasch voran bringen. Für diese
Punkte stehen Jung und Alt gemeinsam ein, dafür kämpfen wir
gemeinsam!"

"Finanzminister Pröll hat am Mittwoch in seiner Rede deutlich
gemacht, dass er versteht, worum es bei der Pensions-Debatte geht:
Warum sollen 2 Millionen Pensionisten jedes Jahr um ihre
Teuerungsabgeltung zittern, nur weil wir uns weiterhin ungerechte
Sonderregelungen leisten? Und dasselbe gilt für die Jungen: Warum
sollen die Jungen sich um ihre Pensionen sorgen müssen, nur weil sich
bestimmte Gruppen der Reformen verweigern? Im Zuge der aktuellen
Budget-Debatte dürfen diese Reformen nicht ausgespart werden, weil
wir sonst die Zukunft von Jung und Alt aufs Spiel setzen", so Khol
weiter.

"In den kommenden Tagen muss es gelingen, ein zukunftssicheres
Budget zu erstellen. Damit wir Finanzmittel freischaufeln, die wir
dringend für die Zukunftsinvestitionen benötigen: für Bildung,
Forschung und Infrastruktur. Das sind wir den Jungen in Österreich
schuldig, dafür müssen wir mit aller Kraft kämpfen", erklärt Khol
abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, Susanne Kofler, 0650-581-78-82, [email protected]; www.seniorenbund.at

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