- 22.10.2010, 10:49:04
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Nach Stop für Flussbauprojekt - Defizite in Recht und Planung beseitigen!
Wien (OTS) - Positiv kommentiert die Umweltorganisation VIRUS,
dass der Versuch, einen Teil des "Flussbaulichen Gesamtprojekts" der
via donau rechtswidrig umzusetzen, gescheitert ist. Sprecher Wolfgang
Rehm: "Wenn ein Flussbauliches Gesamtprojekt in der
Umweltverträglichkeitsprüfung eine abenteuerlich schlechte
Performance hinlegt, dann ist es sicher kein geeigneter Weg, mit
einer Teilumsetzung Fakten zu schaffen, wie das wiederholt versucht
wurde. Die rechtlichen Erfordernisse müssen eingehalten werden und
dazu zählen nun einmal auch das Nationalparkgesetz und
europarechtliche Vorgaben."
Für VIRUS ist auch gleich Gelegenheit die gravierenden Defizite in
der Planung zu beseitigen "Hinter der schönen Fassade eines als
Ökoprojekt verkauften Vorhabens verbergen sich schwerwiegende
Analyse- und Planungsfehler, etwa rund um den Problemkreis der
Eintiefung der Donausohle," so Rehm. Wie die Umweltorganisation
betont, müsse eine Verbesserung bereits im Fundament der
Planungsgrundsätze angreifen, aber auch begrüßenswerte
Rückbaumaßnahmen wären ebenso zu überarbeiten, wie der Zeitplan und
die Reihenfolge der Maßnahmen. " Es wäre ein unnötiger Umweg, sich
mit einer in dieser Form zum Scheitern verurteilten Planung noch
weitere Jahre abzumühen, deshalb gilt es, das. Hindernis Altprojekt
zu beseitigen, um freie Fahrt für ein Flussbauliches Gesamtprojekt in
der Version 2.0 zu ermöglichen," so Rehm abschließend.
Rückfragehinweis:
Wolfgang Rehm
Tel.: 0699/12419913
mailto:[email protected]
http://virus.wuk.at
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