• 22.10.2010, 10:03:41
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Wiener Dachverband für Sozialökonomische Einrichtungen wählt Walter Wojcik zum neuen Präsidenten

Wien (OTS) - Im Rahmen einer Mitgliederversammlung hat der Wiener
Dachverband für Sozialökonomische Einrichtungen (DSE-Wien) diese
Woche eine neue Vereinsstruktur verabschiedet. Walter Wojcik,
Betriebsleiter des sozialökonomischen Betriebs fix und fertig, wurde
dabei einstimmig zum neuen Präsidenten des DSE-Wien gewählt. Neue
Vizepräsidentin ist Gabriele Gottwald-Nathaniel,
Verwaltungsdirektorin des Anton-Proksch-Instituts und strategische
Gesamtleiterin von gabarage - upcycling design.

Der DSE-Wien versammelt einen Pool von arbeitsmarktpolitischen
ExpertInnen und stellt seine langjährige Erfahrung in der aktiven
Arbeitsmarktpolitik sowohl seinen 29 Mitgliedseinrichtungen als auch
den zuständigen Gebietskörperschaften zur Verfügung. Als
Interessenvertretung von Trägern arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen
operiert der Dachverband an der Schnittstelle zwischen den Trägern
der aktiven Arbeitsmarktpolitik und der öffentlichen Hand.

In einem ersten Statement stellte Walter Wojcik nach seiner Wahl
zum DSE-Präsidenten fest: "Ich verstehe den DSE-Wien als
Partnerorganisation für alle Stakeholder, die in Wien
arbeitsmarktpolitische Maßnahmen finanzieren oder betreiben. Als
Dachverband sind wir uns der finanziellen Nöte aller Akteure
natürlich bewusst. Umso mehr hoffen wir, mit unserem
ExpertInnenwissen zum Gelingen des Spagats zwischen vorhandenen
finanziellen Mitteln und effektiv gestalteter inhaltlicher
Ausrichtung von arbeitsmarktpolitischen Instrumenten beitragen zu
können. Wir als Dachverband und ich ganz persönlich freue mich auf
einen konstruktiven Dialog zur gemeinsamen Bewältigung der
zukünftigen Herausforderungen."

Angesichts der aktuellen Wiener Arbeitsmarktlage mit mehr als über
29.000 Personen, die bereits über ein Jahr ohne Erwerbstätigkeit
sind, stellte Wojcik fest, dass "die Personengruppe, die erhebliche
Unterstützung für eine Integration in den Arbeitsmarkt benötigt, in
den kommenden Jahren nicht kleiner wird. Wir können jedoch davon
ausgehen, dass das Ergebnis dieser Unterstützung einen
volkswirtschaftlichen Gewinn darstellt und alle in Wien
verantwortlichen Gebietskörperschaften davon profitieren." Letztlich
geht es um den sozialen Zusammenhalt in dieser Stadt. Die wachsenden
Herausforderungen sind jedoch nicht allein auf Wiener Ebene lösbar,
sondern erfordern das effektive Zusammenspiel aller verantwortlichen
Akteure. "Als Wiener Landesnetzwerk erfüllen wir auch die
Bestrebungen des AMS Österreich, die bundesweite Vernetzung sozialer
Integrationsunternehmen zu ermöglichen", so Wojcik abschließend.

Rückfragehinweis:
Mag. Christoph Parak
Geschäftsführung DSE-Wien
Tel. 01-720 38 80-11
Mail: [email protected]

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