• 21.10.2010, 12:51:06
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Bures: Transportwirtschaft springt wieder an

Güterverkehr auf der Schiene steigt überproportional stark

Wien (OTS/BMVIT) - Infrastrukturministerin Doris Bures sieht im
zunehmenden Güterverkehr ein deutliches Indiz dafür, dass die
Wirtschaft und damit auch die Transportwirtschaft wieder angesprungen
ist. Die Konjunkturpakete mit den Investitionen in Schiene und Straße
hätten dazu geführt, dass Österreich weniger stark von der Krise
betroffen war als andere Länder und offensichtlich auch schneller
wieder herauskommt, erläutert Bures. Heuer soll das österreichische
BIP real um 1,8 (IHS) bis 2 (Wifo) Prozent wachsen, für das kommende
Jahr gehen die Institute von 1,9 bis 2 Prozent Wachstum aus. Der
Export nimmt laut Prognose 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 13,8
Prozent zu, der Import um 7,7 Prozent und wird damit laut Prognose
zwischen den Ergebnissen von 2006 und 2007 liegen. Außerdem hatte
Österreich im Sommer die niedrigste Arbeitslosenquote Europas. ****

Besonders erfreulich ist für Bures, dass der Güterverkehr auf der
Schiene überproportional stark steigt im Vergleich mit der Straße.
Während der Güterverkehr auf der Schiene von 2008 auf 2009 um 20
Prozent eingebrochen ist, hat er von 2009 auf 2010 wieder um 10
Prozent zugenommen. Auf der Straße ist von 2009 auf 2010 laut VCÖ ein
Anstieg von vier Prozent zu verzeichnen.

Damit auch in Zukunft möglichst viel Güterverkehr auf der Schiene
abgewickelt werden kann (derzeit ist Österreich mit 30 Prozent modal
split Europaspitze, der europäische Durchschnitt liegt bei 15
Prozent), hält Ministerin Bures an ihrer Verlagerungspolitik fest.
Ganz zentral sei der Ausbau der Schiene, insbesondere der Ausbau der
großen Achsen wie West- und Südbahn, der Ausbau der Güterterminals
und die Rekord-Investitionen in das Bestandsnetz.

Außerdem gelte es weiterhin, innerhalb der EU für ein Umdenken in
Richtung Verlagerungspolitik von der Straße auf die Schiene zu
kämpfen. Vor einer Woche konnte im Verkehrsministerrat in Luxemburg
eine politische Einigung über eine Anhebung der Lkw-Maut erzielt
werden. Damit sei der Grundstein für eine Anrechnung von
Luftverschmutzung und Lärm auf die Lkw-Maut gelegt worden, so Bures.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]

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