• 20.10.2010, 09:34:19
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VKI testet Skier der gehobenen Preisklasse: gute Qualität

Beim Kauf häufig angebotene Skiversicherungen sind entbehrlich

Wien (OTS/VKI) - Wer für den bevorstehenden Skispaß noch keine
Bretter hat, steht angesichts der großen Auswahl vor der Qual der
Wahl. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat für die
November-Ausgabe des Testmagazins Konsument 13 All-Mountain-Skier in
der gehobenen Preisklasse um rund 500 Euro umfassend geprüft.
Sogenannte All-Mountain-Modelle sind so konzipiert, dass sie für
einen vielseitigen Einsatz gut geeignet sind. Gut fällt auch das
Testergebnis mit zwei "sehr gut" und zehn "gut" in der Gesamtwertung
aus. Einzig der Legend Sultan 80 von Dynastar kassierte ein
"durchschnittlich", da er die Testfahrer bei der praktischen Prüfung
u.a. wegen mangelnder Skidynamik nicht überzeugen konnte. Testsieger
ist der Völkl Unlimited AC 20, gefolgt von den in Österreich
produzierten getesteten Skiern von Salomon, Head und Atomic.

Nicht nur der passende Ski ist Voraussetzung für den Fahrspaß auf
der Piste, sondern auch das regelmäßige Service. "Wie oft dieses
nötig ist, hängt von der Beanspruchung ab. Doch auch für Wenigfahrer
empfiehlt es sich, die Skier zumindest einmal jährlich, am besten zu
Saisonende, durchchecken zu lassen", so VKI-Experte Rudi Heintzl.
"Wer sich das ersparen möchte und ohnehin nur wenig fährt, ist auch
mit Leihskiern gut beraten. Das hat zudem den Vorteil, dass man ohne
weiteres unterschiedliche Modelle ausprobieren kann."

Skidiebstahlversicherungen: Hohe Kosten für geringen Schutz

Immer öfter werden beim Kauf von Skiern auch dazugehörige
Diebstahlversicherungen angeboten. Diese bieten bei hohen Kosten
allerdings nur mangelhaften Schutz und sind daher verzichtbar. Zu
diesem Schluss kommt der Verein für Konsumenteninformation nach einem
Vergleich der Angebote von Intersport Eybl und Hervis. Für einen Ski
im Neuwert von 300 Euro zahlt man hier in zwei Jahren rund 45 bzw. 51
Euro. Der Schaden wird auch nicht vollständig ersetzt: Im ersten Jahr
gelten bei beiden Versicherungen 20 Prozent Selbstbehalt, im zweiten
Jahr stolze 40 Prozent. In den Versicherungsbedingungen sind zudem
zahlreiche Ausschlüsse aufgelistet, bei denen die Versicherung nicht
zahlt.

Fazit der VKI-Versicherungsexpertin Gabi Kreindl: "So verzichtbar
eine Skidiebstahlversicherung ist, so empfehlenswert sind private
Haftpflicht- und Unfallversicherung. Die private
Haftpflichtversicherung zahlt, wenn man unbeabsichtigt einen Schaden
verursacht. Das kann vor allem dann ins Geld gehen, wenn Personen
verletzt werden und Dauerschäden davontragen. Eine private
Unfallversicherung ist eine wichtige Ergänzung zur staatlichen
Unfall- und Krankenversicherung, weil hier auch Unfälle in der
Freizeit und damit verbundene Folgekosten gedeckt sind. Auch
unfallbedingte Kosten wie zum Beispiel die Hubschrauberbergung aus
alpinem Gelände werden ersetzt."

Weitere Informationen zum Thema gibt es auf www.konsument.at sowie
ab dem 21.10. in der November-Ausgabe des Testmagazins Konsument.

Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
mailto:[email protected]
www.konsument.at

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