- 19.10.2010, 13:28:04
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Die Fachhochschulen luden gestern zu einer Diskussion über den Österreichischen Hochschulplan - den es noch gar nicht gibt.
Wien (OTS) - Der Österreichische Hochschulplan: Im
Regierungsprogramm beschlossen, als Ergebnis des Hochschuldialoges
angekündigt, aber bisher nicht erstellt. Die Österreichische
Fachhochschul-Konferenz (FHK) hat gestern ein bisschen genauer
nachgefragt.
Bei der Veranstaltung mit dem Titel "Der Österreichische
Hochschulplan - was soll er leisten, was kann er erfüllen?" ist es
der FHK gelungen, Mitglieder des Wissenschaftausschusses aller im
Parlament vertretenen Parteien an einen Tisch zu bringen. Zu Tage
kamen allerdings sehr unterschiedliche Meinungen zu großen Themen wie
Studiengebühren, Studieneingangsphasen und Finanzierungssystemen.
Auch machte sich deutliche Skepsis bemerkbar, ob ein solcher
Hochschulplan in der vorgesehenen Zeit überhaupt zu erstellen sein
würde.
Unabhängig von Erscheinungstermin und Inhalt des Hochschulplanes
waren sich die Diskutanten aber darüber einig, dass der
vorangegangene Hochschul-Dialog klar die Notwendigkeit für größere
budgetäre Mittel im Bildungsbereich aufgezeigt habe, um die im
Koalitionsübereinkommen festgesetzten Ziele zu erreichen.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Diskussionsrunde waren die Damen
und Herren Abgeordneten zum Nationalrat:
- Mag. Katharina Cortolezis-Schlager,
- Dr. Kurt Grünwald,
- Mag. Andrea Kuntzl
- Dr. Walter Rosenkranz sowie
- Mag. Rainer Widmann
Die FHK hat mit ihrer gestrigen Veranstaltung klar ihr Anliegen
unterstrichen, mit allen Bereichen des Hochschulsektors Gedanken
auszutauschen und Gestaltungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Auch die
weitere Entwicklung des Hochschulplanes wird die FHK weiterhin genau
verfolgen.
Rückfragehinweis:
Mag. Christina Freyberger, Referentin, FHK;
+43/(1)890 6345
www.fhk.ac.at, mailto:[email protected]
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