• 15.10.2010, 15:44:43
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Eltern fordern bessere Bildungsqualität durch Schulverwaltungsreform

Wien (OTS) - Wien, 15.10.10 (PEW) "Unsere Kinder dürfen nicht zum
Spielball von machtpolitischen Aktionen werden": Dies betonten die
Elternverbände am Freitag in einer gemeinsamen Aussendung im Hinblick
auf die aktuelle Auseinandersetzung um eine Föderalisierung der
Zuständigkeit für alle Lehrer. Wie schon bei einer gemeinsamen
Pressekonferenz am 20. September unterstrichen die Elternvertreter
ihre Forderung nach einer "umfassenden, kompromisslosen und
sofortigen Umsetzung der Rechnungshof-Empfehlungen zur
Schulverwaltungsreform und des Regierungsübereinkommens".

Alle Bildungskompetenzen müssten in einer Hand sein, "eine
Zersplitterung in neun verschiedene Systeme wäre zu teuer und würde
eine Qualitätssicherung unmöglich machen". Als Beispiel nannten die
Elternvertreter die Bemühungen zur Einführung von Bildungsstandards.
Diese seien eine zielführende Basis, um den einzelnen Schulstandorten
mehr gestalterische Verantwortung einzuräumen, müssten aber in
Bundesverantwortung umgesetzt werden. Die Qualität der Bildung in
Österreich dürfe nicht länderabhängig entschieden werden. Die Folgen
wären für die zukünftigen Generationen unabsehbar.

Eine Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Österreich sei
nur durch eine "Steigerung der Bildungsqualität" möglich, erinnerten
die Elternvertreter: "Österreich braucht ein zukunftsfähiges
Schulsystem". Keinesfalls sei man bereit, eine Gefährdung der
Bildungszukunft der Kinder und Kindeskinder durch eine überzogene
Föderalisierung hinzunehmen. (ende)

Rückfragehinweis:
Cornelia Franckenstein
Tel. 0699/159 92 003
E-Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | EDW

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