• 15.10.2010, 08:21:30
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Integrations-Debatte jetzt mit Fakten versachlichen

ÖIF-Magazin "Integration im Fokus" präsentiert Zahlen und Hintergründe zum Hauptthema der Wien-Wahl

Wien (OTS) - Die Wiener Gemeinderatswahl ist vorbei -
entscheidendes Thema war einmal mehr die Integration von
Migrant/innen. Das Wissensmagazin "Integration im Fokus" des
Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) untersucht in seiner neuen
Ausgabe unter dem Titel "Integration im Dreivierteltakt" die
besonderen Voraussetzungen und Herausforderungen in Wien. "Spätestens
jetzt ist klar, dass Integration für die Bevölkerung eines der
wichtigsten Themen überhaupt ist", so ÖIF-Geschäftsführer Alexander
Janda. "Umso entscheidender ist es jetzt, die Debatte zu
entemotionalisieren und nüchtern auf Basis der vorliegenden Fakten zu
diskutieren."

Das kostenlos bestellbare Magazin "Integration im Fokus" liefert
aktuelle Zahlen rund um Migration und Integration in Wien. Dabei
zeigt sich u.a.:

Wohnen: Neue Zahlen zu Verteilung und Qualität

558.010 Wiener/innen oder knapp 32,8 % der Bevölkerung sind
ausländischer Herkunft, haben also entweder eine ausländische
Staatsbürgerschaft oder wurden im Ausland geboren. Doch wie verteilen
sich Wiens Migrant/innen über das Stadtgebiet? "Integration im Fokus"
präsentiert aktuelle Statistiken, die zeigen: Gerade Personen aus
Ex-Jugoslawien und der Türkei wohnen auf einige Bezirke konzentriert,
in schlechteren Wohnungen und haben weniger Wohnfläche zur Verfügung.
Eine "Integration im Fokus"-Reportage aus dem Gemeindebau, dem
Brennpunkt vieler Integrationsprobleme, liefert weitere
Hintergrundinfos.

Moscheebau: Wer darf mitreden?

Die Emotionen hochgehen lässt bei vielen Wiener/innen die Frage
von Moscheebauten. Wie stark können bzw. sollen Anrainer/innen
eingebunden werden? "Integration im Fokus" vergleicht die Argumente
von Gegnern und Befürwortern und informiert über den rechtlichen
Hintergrund.

Kindergarten: Geringe Besuchsquote von Migrant/innen

Bildung gilt allen Expert/innen als Schlüssel erfolgreicher
Integration. Erste Station ist üblicherweise der Kindergarten: Wiener
Kinder mit Migrationshintergrund besuchen ihn jedoch seltener als in
allen anderen Bundesländern. "Integration im Fokus" geht den Gründen
dafür nach.

Schulen: 4 von 10 haben nicht-deutsche Muttersprache

40,7 Prozent der Wiener Schüler/innen haben eine andere
Muttersprache als Deutsch. In Volks- und Hauptschulen ist der Anteil
mit 50,6 bzw. 60,9 Prozent höher, in einzelnen Schulen sogar
besonders hoch: Ausgabe 03/2009 von "Integration im Fokus" zeigte,
wie der Unterricht funktioniert, wenn 96 Prozent der Schüler/innen
nicht Deutsch als Muttersprache haben. Die Reportage ist hier online
nachlesbar:
http://www.integrationsfonds.at/wissen/integration_im_fokus/integrati
on_im_fokus_ausgabe_32009/thema_warum_verstehen_wir_uns_nicht/27_mutt
ersprachen_in_der_schule_des_monats/

Jetzt kostenlos bestellen oder online lesen

"Integration im Fokus" kann kostenlos per Mail an
[email protected] bestellt werden. Die gesamte Ausgabe ist
auch online unter
http://www.integrationsfonds.at/wissen/integration_im_fokus/
verfügbar.

Rückfragehinweis:
Mag. Ursula Schallaböck
Team Kommunikation
Tel.: 01 / 710 12 03 - 134
[email protected]

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