- 14.10.2010, 13:20:19
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Grünewald: Regierung ignoriert triste Lage von Bildung und Forschung
Grüne mahnen dringend Sinneswandel bei SPÖ und ÖVP ein
Wien (OTS) - "Eine Bundesregierung und ein zuständiges Ressort,
das sich mit zahlreichen Räten (Wissenschaftsrat, Rat für Forschung
und Technologieentwicklung, Universitätsräte, Fachhochschulrat etc)
umgibt, dann aber alle Ratschläge und Warnungen von ExpertInnen
negiert, zeigt letztlich ein bestürzendes Desinteresse an der
problematischen Situation von Bildung und Forschung in Österreich",
kritisiert der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald.
"Rektoren ein halbes Jahr hinzuhalten und einen seit Monaten
geforderten Gesprächstermin für Ende November zu fixieren, wo
wesentliche Weichenstellungen für die zukünftigen Budgetjahre bereits
gestellt wurden, ist nicht nur unhöflich, sondern eine Brüskierung
der gesamten Bildungs- und Forschungscommunity", so Grünewald.
Wenn Erntedankfeste und Jägerbälle bedient, die Universitäten aber
ignoriert werden, spricht das Bände und verheißt nichts Gutes für die
Zukunft des Forschungsstandortes Österreich. "Ich kann nur hoffen,
dass bei den österreichweiten Protestaktionen für Unis und
Hochschulen am 19. Oktober den Betroffenen die Augen geöffnet werden,
welchen Stellenwert sie im Konzert der Wählerinnen und Wähler haben.
Sachpolitik heißt auch, auf akute Probleme akut zu reagieren und sich
keinem Dornröschenschlaf hinzugeben. Die Intensität der von ihnen
provozierten Empörung sollte Kanzler und Vizekanzler raschest aus
ihrem Schlaf der Selbstgefälligkeit wecken", meint Grünewald
abschließend.
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
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