• 14.10.2010, 12:50:53
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Schulkompetenzen: BZÖ-Haubner: ÖVP will Verpolitisierung einbetonieren

"Neun verschiedene Schulregelungen würden vor allem im Migrationsbereich die Probleme noch verstärken"

Wien (OTS) - "Die ÖVP-Landeshauptleute Pröll und Pühringer wollen
schamlos die Verpolitisierung im Schulbereich vorantreiben und fix
mit schwarzem Zement einbetonieren. Es kann aber nicht sein, dass der
Bund die Lehrer bezahlt und die Länder stellen "ihre Lehrer" ein, um
damit den Einfluss der Lehrergewerkschaften zu erhalten. Der ÖVP geht
es nicht um die Schüler, sondern nur um ihre parteipolitische Macht
in einzelnen Gremien aufrechtzuerhalten; das darf es aber in der
heutigen Zeit nicht mehr geben", kritisierte heute
BZÖ-Bildungssprecherin Abg. Ursula Haubner zum derzeitigen
SPÖ-ÖVP-Streit um die Schulkompetenzen.

"Ebenso würden neun verschiedene Schulregelungen vor allem im
Migrationsbereich die Probleme noch verstärken und zu einem
eklatanten West-Ost-Gefälle führen, denn in Wien ist das
Migrationsproblem um Welten größer als in Westösterreich. Es darf
zwischen Bodensee und Neusiedler See keine Qualitätsunterschiede im
Schulwesen geben", betonte Haubner.

"Alle Lehrer müssen daher in die Bundeskompetenz kommen und im
österreichischen Schulsystem muss ein einheitliches Dienst- und
Besoldungsrecht mit einheitlichen Bildungs- und Qualitätsstandards
umgesetzt werden. Darüber hinaus die Landeschul- und die
Bezirksschulräte sollen abgeschafft werden", forderte Haubner.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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