• 12.10.2010, 11:26:09
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HTU Graz: TU Graz droht Qualitätsdesaster

Völlig veralterte Infrastruktur in Labors verhindert hochwertigere Ausbildung

Graz (OTS) - "Committed to excellence" - das ist der Leitspruch
der TU Graz. Angesichts der sich für die Zukunft abzeichnenden
budgetären Lage wird Exzellenz aber ein Wunschtraum sein, keinesfalls
die Realität. Denn der TU Graz fehlt es an finanziellen Mitteln und
bereits jetzt sind vor allem im Bereich der Laborinfrastruktur die
Auswirkungen des Geldmangels spürbar.

"Die TU Graz hat die Ausstattung ihrer Labore zu 80 Prozent
abgeschrieben", erläutert Andreas Kainer, Vorsitzender der
Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der TU Graz und fährt
fort: "Das heißt, dass die Studierenden an der TU Graz mithilfe
veralteter Infrastruktur ausgebildet werden. So kann man sich nicht
an der Spitze behaupten oder zu ihr aufschließen."

"Es muss seitens der Regierungsparteien endlich erkannt werden,
dass gerade an den technischen Universitäten dringend zusätzliches
Geld benötigt wird, um die Labore mit aktuellen Geräten
auszustatten", ergänzt Josef Ehgartner, stellvertretender
Vorsitzender der HTU Graz: "Wenn hier nicht jetzt gegengesteuert
wird, wird die Qualität der Studien an der TU Graz weiter sinken,
ganz unabhängig von den immer schlechter werdenden
Betreuungsverhältnissen."

"Es ist nun die öffentliche Hand gefordert, das Problem ernst zu
nehmen und mit geeigneten Sofortmaßnahmen diese infrastrukturelle
Misere zu beenden und den Studierenden an der TU Graz die Möglichkeit
zu bieten, mit modernster Technik im Rahmen ihres Studiums zu
arbeiten", schließt Kainer.

Rückfragehinweis:
HochschülerInnenschaft an der TU Graz
Tel.: +43 316 873 5100
http://www.htu.tugraz.at

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