• 06.10.2010, 10:47:33
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ÖH: Endlich wird EU-Kommission aktiv: Studierende aus Drittstaaten sollen Zugang zum Arbeitsmarkt bekommen

Österreich seit Jahren säumig bei der Umsetzung von EU-Richtlinien

Wien (OTS) - Studierende aus Drittstatten sollen nun endlich
Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt bekommen, die EU-Kommission
wurde aktiv und hat den Fall an den Europäischen Gerichtshof
verwiesen. "Die Untätigkeit der österreichischen Bundesregierung ist
kaum zu überbieten - die Richtlinie hätte bereits Anfang 2007
umgesetzt werden müssen", sagt Thomas Wallerberger vom
ÖH-Vorsitzteam.

"Die Diskriminierung von Studierenden aus Drittstaaten ist nicht
akzeptabel - nicht nur die Behörden legen Studierenden aus
Drittstaaten Steine in den Weg, auch die Regierung ignoriert
EU-Richtlinien und zeigt damit ihre Unfähigkeit", sagt Mirijam
Müller, ÖH-Generalsekretärin.

"Wir fordern eine sofortige Umsetzung der EU-Richtlinie im
innerstaatlichen Recht - der Zugang zum Arbeitsmarkt sollte auch für
andere diskriminierte Gruppen wie AsylwerberInnen ermöglicht werden",
sagt Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Pia Kranawetter, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

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