• 05.10.2010, 12:36:28
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ÖH Salzburg: Richtigstellung betreffend UniBrennt-Finanzierung

Herbeischreiben eines ÖH-Finanzskandals durch SN zur Delegitimierung studentischer Proteste ist absolut haltlos

Salzburg (OTS) - Entgegen der Berichterstattung der Salzburger
Nachrichten vom 5.10. hat die ÖH Salzburg zu keinem Zeitpunkt "Gagen
für Streikorganisation" im Rahmen von UniBrennt ausbezahlt.
Allerdings arbeiten ÖH-VertreterInnen und UniBrennt-AktivistInnen
seit Jänner intensiv in drei Arbeitsgruppen zu Studienrecht,
Forschungsförderung und universitärer Infrastruktur. Diese
Arbeitsgruppen wurden von der Universität Salzburg in Erfüllung der
UniBrennt-Forderungen eingerichtet. "Während die Uni-Bediensteten
Sitzungsgelder bezogen, nahmen die ehrenamtlichen
StudierendenvertreterInnen über Monate hinweg eine Belastung von
wöchentlich bis zu 25 Arbeitsstunden in Kauf - zusätzlich zu ihrer
Studien- und Berufstätigkeit!", erläutert Elisabeth Piller vom
Vorsitzteam der ÖH Salzburg.

"Die studentische Vertretungsarbeit war höchst erfolgreich: von
385.000 Euro starken Investitionen in die Infrastruktur der
Universität über längere Bibliotheksöffnungszeiten bis hin zur
Initiierung des Erstsemestrigen-Orientierungstages", erinnert
Svjetlana Vulin (ÖH Vorsitzteam), "Wie die ÖH bereits im Juni auf
ihrer Website öffentlich mitteilte, hat die ÖH Universitätsvertretung
daher eine symbolische Aufwandsentschädigungen von jeweils 50 Euro
für die sechs Monate Gremienarbeit beschlossen."

"Die im Zuge der mehrmonatigen UniBrennt-Proteste und der
Gremienarbeit ausgegebenen 4.700 Euro entsprechen 1,1% des
Jahresbudgets der ÖH Salzburg. Angesichts der handfesten Erfolge
waren diese Ausgaben für die ÖH eine höchst wirkungsvolle
Investition", konstatiert Tatjana Markl vom ÖH-Vorsitzteam und
empfiehlt: "Die ÖVP-nahe AktionsGemeinschaft wäre gut beraten, sich
in Zeiten bevorstehender Kürzungen der Universitätenbudgets aktiv an
den universitätsweiten Protesten zu beteiligen, anstatt die
Aushungerung studentischer Proteste und Vertretungsarbeit zu
fordern."

Rückfragehinweis:
ÖH Salzburg
Referat für Bildungspolitik
Kay-Michael Dankl
Mobil: 0650/3078660

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