OTS0133   5. Okt. 2010, 11:22

ÖH-WU: Genug ist genug - Vollversammlung an der WU findet mit voller Unterstützung der Studierenden statt

Regierung hält Studierende schon zu lange zum Narren


Die Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der
Wirtschaftsuniversität Wien (ÖH WU) wird die Vollversammlung am 19.
Oktober 2010 an der WU unterstützen und alle Studierenden zur
Teilnahme aufrufen. "Die Geduld der WU Studierenden mit den beiden
Regierungsparteien ist schon lange aufgebraucht. Wir erwarten uns,
dass die Politik ihrer Verantwortung nachkommt und die Weichen für
eine zukunftsfähige Hochschulpolitik stellt. Kommt es nicht umgehend
dazu sehen wir nicht nur schwarz für die Entwicklung unserer
Universität sondern auch für die Wettbewerbsfähigkeit unseres
Landes.", so Stefan Kilga, Vorsitzender der ÖH WU.

Die brennendste aller Fragen ist dabei die der Hochschulfinanzierung.
Kilga: "Wir müssen sicherstellen, dass die Universitäten genug
Ressourcen bekommen um dem Andrang der Studierenden ausreichend
Kapazitäten entgegenhalten zu können. Wenn die Regierungsparteien
glauben sie können den Kopf in den Sand stecken und die Studierenden
und die Universitäten sich selbst überlassen, haben sie sich
getäuscht. Wir lassen uns nicht länger zum Narren halten."

Den Plänen des Wissenschaftsministeriums und der SPÖ zur Entlastung
der Universitäten Zugangsbeschränkungen in Form von
Studieneingangsphasen, ähnlich denen an der WU, österreichweit
vorzusehen erteilt die ÖH WU eine klare Absage. "Wir waren die ersten
Versuchskaninchen die dieses Konzept ausprobieren durften. Umfragen
und die generelle Stimmung unter den Studierenden zeichnen stets das
selbe Bild, nämlich vehemente Ablehnung.
Das künstlich hohe Niveau der Prüfungen verursacht enorme
Studienzeitverzögerungen und die aufgrund der Masse von Studierenden
notwendigen Multiple Choice Tests haben nichts mit umfassender
Hochschulbildung zu tun. Im Ergebnis brauchen die Studierenden
länger, sind frustrierter und haben auch noch weniger gelernt. Es ist
höchst an der Zeit sich vernünftige Alternativen zu überlegen.", so
Kilga abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0133 2010-10-05 11:22 051122 Okt 10 OEH0001 0298



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Rückfragehinweis: Peter Schweinberger,
Pressesprecher
Email: peter.schweinberger@oeh-wu.at
Tel.: +43 699 19711287

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