• 05.10.2010, 10:56:26
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Mitterlehner, Berlakovich, Bures: Neue Steuerungsgruppe forciert Elektromobilität

Gemeinsamer Beschluss im Ministerrat: Umwelt-, Infrastruktur- und Wirtschaftsministerium stimmen Strategien ab, um große Chancen der Elektromobilität zu nutzen

Wien (OTS) - Umweltminister Niki Berlakovich,
Infrastrukturministerin Doris Bures sowie Wirtschafts- und
Energieminister Reinhold Mitterlehner etablieren eine neue
Steuerungsgruppe mit einem Experten-Beirat, um in Österreich die
Elektromobilität zu forcieren. Einen entsprechenden Vorstoß hat der
Ministerrat heute, Dienstag, beschlossen.

"Wir wollen das große Potenzial der Elektromobilität bestmöglich
nutzen. Daher bündeln wir jetzt unsere Kräfte, um durch abgestimmte
Strategien einen Mehrwert für Österreich zu erzielen", sagt
Mitterlehner. "Der Ausbau der Elektromobilität unterstützt das
Erreichen der Energieziele und ermöglicht ein qualifiziertes Wachstum
mit neuen Green Jobs." Das Wirtschafts- und Energieministerium setzt
besonders auf die gezielte Unterstützung der
Elektromobilitäts-Forschung sowie die Vereinheitlichung der Tank-und
Ladeinfrastruktur.

"Der Fokus des BMVIT liegt in der Entwicklung, Erprobung und
Marktüberleitung neuer Mobilitätstechnologien", so Ministerin Bures.
Ausgehend von prioritären Anwendungsfeldern (z.B. betriebliche
Flotten, Pendler) sollen diese neuen Technologien schrittweise in ein
modernes und effizientes Gesamtverkehrssystem eingebettet werden. Das
BMVIT will dabei die starke österreichische
Automobilzulieferindustrie beim notwendigen Strukturwandel
unterstützen, der E-Wirtschaft neue Möglichkeiten eröffnen,
innovative Betreibermodelle erproben und etablieren sowie für Städte
und Regionen gemeinsam "Good-Practice"-Modelle für neue Formen der
individuellen Mobilität entwickeln. Bures: "E-Mobilität made in
Austria ist machbar."

"Eine Antwort auf die steigenden Emissionen im Straßenverkehr ist
die Elektromobilität. Mit ihrer Weiterentwicklung haben Fahrzeuge,
die mit Diesel oder Benzin betrieben werden und so hohe
CO2-Emissionen verursachen, bald ausgedient. Elektromobilität bringt
der Umwelt und unserem Klima etwas, sie schafft green jobs und neues
Wachstum für die heimische Wirtschaft", hebt Berlakovich die
Bedeutung der Elektromobilität hervor. "Als Umweltminister sage ich
aber nicht, dass wir auf Mobilität verzichten müssen. Es geht darum,
intelligente Alternativen zu nutzen." Um Bewusstsein zu schaffen,
veranstaltet das Lebensministerium dieses Jahr eine interaktive Tour,
um Lust auf alternatives, klimafreundliches Mobilitätsverhalten zu
machen. Besucher/innen können Fahrzeuge - vom E-Bike über den Postbus
bis zum Hybridauto - ausprobieren und erhalten vielfältige
Informationen.

Koordinierung der Elektromobilitäts-Strategien

Die neue Steuerungsgruppe wird auf Generalsekretär- bzw.
Sektionschefebene eingesetzt. Um Positionen und Entscheidungen für
die Bundesminister vorzubereiten, befasst sich dieses Gremium vor
allem mit den folgenden Tätigkeiten:

* die Abstimmung der Strategien, Ziele und Maßnahmen der einzelnen
Ressorts
* den strukturierten Austausch von Informationen sowie die
Koordination der Kommunikation
* die Maximierung von Synergien aus dem Zusammenwirken der
Aktivitäten
* die Formulierung eines zeitlich abgestimmten Umsetzungsplans mit
Maßnahmenkatalog

Der Steuerungsgruppe steht als beratendes Gremium ein Beirat zur
Seite, der mit Fachleuten aus Wirtschaft, Verwaltung und Forschung
besetzt ist. Der Beirat wird die für die Elektromobilität in
Österreich umsetzungsrelevanten Themen- oder Problemkreise
identifizieren sowie auch mögliche kurzfristige Maßnahmen des Bundes
zur Elektromobilität empfehlen. In der Folge werden
ressortverantwortliche Arbeitsgruppen konkrete Maßnahmen- und
Umsetzungsempfehlungen erarbeiten und der Steuerungsgruppe vorlegen.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Pressesprecherin des Bundesministers: Mag. Waltraud Kaserer
   Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
   mailto: [email protected]
   
   Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
   Mag. Michaela Berger, Pressesprecherin
   (+43-1) 71100 DW 6307 oder DW 6963
   mailto: [email protected]
   
   Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
   Susanna Enk, Pressesprecherin
   Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
   mailto:[email protected]

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