• 04.10.2010, 09:19:58
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AktionsGemeinschaft: Regierung muss aktiv werden, sonst droht Eskalation.

Erneute Hörsaalbesetzungen müssen verhindert werden

Wien (OTS) - Die andauernde Diskussionsverweigerung der Regierung
in Sachen Universitätsfinanzierung stößt bei der AktionsGemeinschaft
auf völliges Unverständnis: "Die Bundesregierung begibt sich mit
ihrer Politik des Schweigens und Ignorierens auf ein gefährliches
Pflaster. Durch ihre Gesprächsunwilligkeit gießt sie Öl in das
derzeit noch flackernde Feuer des Protestes und provoziert von Tag zu
Tag mehr Unmut. Wenn die Regierung die drohende Eskalation der
Studentenproteste angesichts der Universitätsmisere abwenden will,
muss sie nun ihre letzte Chance nützen und konkrete Maßnahmen in
Richtung einer Ausfinanzierung der Universitäten setzen", kritisiert
Jan-Philipp Schifko, Bundesobmann der Aktionsgemeinschaft, die
Untätigkeit der Bundesregierung.

Die AktionsGemeinschaft, die größte Studierendenfraktion des
Landes, stellt klar, dass sie die Kritik der Rektorenkonferenz
inhaltlich auf ganzer Linie unterstützt. Besetzungen und
längerfristige Behinderungen des Studienbetriebs - wie sie von
manchen Seiten bereits geplant werden - stellen jedoch keine
vertretbare Vorgehensweise dar und müssen zukünftig bereits im Keim
verhindert werden: "Die Regierung muss sich nun entscheiden, ob sie
eskalierend oder deeskalierend agieren will. Wenn jedoch bewusst die
Konfrontation mit den Studierenden gesucht wird, werden die kommenden
Monate für alle Beteiligten bitter enden", warnt Schifko.

Rückfragehinweis:
Stephan Mlczoch
Pressesprecher der AktionsGemeinschaft
Tel.: 0664 7676031
Mail: [email protected]
Web: www.aktionsgemeinschaft.at

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