• 04.10.2010, 09:11:45
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  • OTS0031 OTW0031

Unterschiedlicher Kostenersatz bei Ergotherapien

Patienten der NÖ Gebietskrankenkasse benachteiligt

St. Pölten (OTS) - Dipl. Päd. Erika Adensamer, Präsidentin der
Interessenvertretung der NÖ Familien, schließt sich der Forderung des
katholischen Familienverbandes NÖ nach vollem Kostenersatz bei
Ergotherapie an.

Große Unterschiede bei der Kostenrückerstattung von Ergotherapien
haben Expert/innen des katholischen Familienverbandes aufgedeckt.
Während die meisten Kassen die vollen Kosten übernehmen, zahlt die NÖ
Gebietskrankenkasse nur einen Teilbetrag von 22,17 Euro pro
Behandlungseinheit (65 Euro). "Eine Ergotherapie hat zum Ziel,
Selbstständigkeit und Handlungsfreiheit in Alltag zu ermöglichen.
Daher appelliere ich an die NÖ Gebietskrankenkasse, hier nicht auf
Kosten von Patient/innen zu sparen. Die Verbesserung der
Lebensqualität muss in unserer Gesundheitspolitik oberste Priorität
haben", so LAbg. Erika Adensamer, Präsidentin der
Interessenvertretung der NÖ Familien.

Präsidentin Adensamer ersucht daher die zuständigen Führungskräfte
der NÖ Gebietskrankenkasse, bei der Bewilligung von
Kostenrückerstattungen die positiven Auswirkungen von Ergotherapien -
allen voran die gesellschaftliche Teilhabe, die Selbstständigkeit,
verbesserte Lebensqualität und damit die Einsparung von medizinischen
Folgekosten - zu berücksichtigen. "Die Kostenübernahme für
medizinisch notwendige Maßnahmen durch die Krankenkassen darf keine
Frage des guten Willens der Krankenkassen sein!" so Adensamer.

Rückfragehinweis:
Interessenvertretung der NÖ Familien
3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Neue Herrengasse, Haus 1, Top 2
Tel. 02742/9005/ -16494, -16499, Fax: -16290
Mail: [email protected]
Internet: www.interessen-noefamilien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NFA

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