- 03.10.2010, 14:56:32
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FSG-Peschek: VP-Marek benötigt Nachhilfe bei Lehrausbildung
Berufsausbildungsfonds notwendig statt falscher Zahlen
Wien (OTS/FSG Wien) - "Offenbar hat VP-Kandidatin Marek noch
Probleme mit der Wiener Kommunalpolitik und besonders wenn es um die
Situation am Wiener Lehrstellenmarkt geht. Denn anstatt Jugendliche
mehr oder weniger als ungeeignet für eine Lehre zu bezeichnen und
falsche Zahlen in der Öffentlichkeit zu kommunizieren, sollte sie mit
uns für die gemeinsame, ganztägige Schule sowie einen
Berufsausbildungsfonds kämpfen. Gerne stehen wir für einen
Nachhilfeunterricht hinsichtlich der Lehrausbildung zur Verfügung.",
so Christoph Peschek, Wiener Jugendvorsitzender der Fraktion
Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG), anlässlich der
heutigen ORF Wien Diskussion.
"Woher Frau Marek über 1.000 offene Lehrstellen nimmt, bleibt wohl
ihr Geheimnis. Denn laut offizieller AMS Wien Statistik per 1.
Oktober 2010 sind in Wien 561 offene Lehrstellenplätze gemeldet und
diesen stehen 1.859 Lehrstellensuchende gegenüber. Einmal mehr
fordere ich die Wirtschaftskammer inklusive Präsidentin Jank auf,
eine Lehrstellen-Offensive zu initiieren. Die Wiener Betriebe sind
leider im internationalen Vergleich ausbildungsfaul, denn in Berlin
bilden 25%, in Bern 20% und in Wien nur 11% der Betriebe Lehrlinge
aus.", so der Junggewerkschafter.
"Es braucht einen richtigen Berufsausbildungsfonds in dem
verantwortungslose Betriebe einen spürbaren Beitrag leisten, damit
wir mehr Geld für Bildung und Arbeitsmarktmaßnahmen haben. Die Stadt
Wien leistet mit der Wiener Ausbildungsgarantie gewaltiges. Dank
dieser Maßnahme erhalten 4.500 Jugendliche in überbetrieblichen
Ausbildungseinrichtungen eine fundierte Ausbildung und entsprechende
Zukunftsperspektiven. Selbstverständlich braucht es dringend die
gemeinsame, ganztägige Schule und Frau Marek ist eingeladen ihre
Bildungsblockade endlich zu beenden und auch die Verschlechterungen
der FPÖ-ÖVP Bundesregierung im Lehrlingsbereich, wie zum Beispiel die
Verlängerung der Probezeit und Verkürzung der Behaltefrist, zurück zu
nehmen", so Peschek abschließend.
Rückfragehinweis:
FSG Wien
Florian Zuckerstätter
Telefon: 0664/61 45 675
Internet: www.fsg.or.at
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