- 01.10.2010, 11:42:15
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BZÖ-Sonnleitner kritisiert Polizeieinsatz beim Fußball-Europa-League-Spiel
Heftige Kritik der Fans an Taktik der Wiener Polizei "viel blöder kann man nicht agieren" ist für Sonnleitner verständlich
Wien (OTS) - "Es mag schon stimmen, dass die Einsatzkräfte der
Wiener Polizei in ausreichender Personalstärke vor Ort waren, nur
waren diese an der falschen Stelle postiert", kritisierte heute der
Spitzenkandidat des BZÖ-Wien Walter Sonnleitner den praktischen
Nichteinsatz der Polizei beim gestrigen Fußball-Europa-League-Spiel
zwischen Rapid Wien und Besiktas Istanbul im ausverkauften
Ernst-Happel-Stadion. "Türkische Fans warfen im Stadion dutzende
brennende Bengalen in den Sektor der Rapid-Fans und die Polizei
tauchte erst nach geschlagenen zehn Minuten sichtbar auf, obwohl es
einige Verletzte gab", so Sonnleitner, der selbst im Stadion für
Rapid die Daumen drückte.
"Anstatt dann wirklich vor Ort zu bleiben - also sichtbar vor dem
türkischen Fansektor - zog die Polizei, als sich für diese die
Situation entspannt schien, ab. Aber kaum waren die Polizeieinheiten
in den Katakomben des Stadions verschwunden, warfen die Türken wieder
Leuchtraketen und Knallkörper auf die friedlichen und die
Heimmannschaft verbal laut unterstützenden heimischen Fans. Nach
geraumer Zeit marschierte die Polizei dann doch wieder gemächlich vor
den türkischen Fans auf", schilderte Sonnleitner die Situation. Der
BZÖ-Spitzenkandidat wundert sich nicht, dass er von vielen Fans
hörte: "Also viel blöder kann man nicht agieren!"
"Bei einem solchen Spiel mit einer derartigen gewaltbereiten
türkischen Fangruppe muss die Polizei ihre Einheiten von Anfang an
vor diesem Fansektor auch sichtbar in Stellung bringen", forderte
Sonnleitner. "Ich bin überzeugt, dass es bei einer solchen
Vorgangsweise zu keinem Werfen von Bengalen" gekommen wäre und es
hätte somit auch keine verletzten Wiener Anhänger gegeben", meinte
Sonnleitner.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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