HTU Wien - Geldtransfer statt Werbeflut
Um die Universitäten zu retten, ist eine massive Budgeterhöhung Grundvoraussetzung.
Wien (OTS) - Anders als in der MINT-Offensive von Ministerin
Beatrix Karl vermittelt, sind auch an der TU Wien die Zeiten alles
andere als rosig. MINT verspricht: Platz in den Hörsälen und Labors,
und die Chance unter guten Rahmenbedingungen studieren zu können. "In
Anbetracht der tatsächlichen Lage klingt das fast wie eine
Verhöhnung", so Bianka Ullmann, Vorsitzende der HTU Wien. Es platzen
zum Beispiel die Chemie-Labors aus allen Nähten, was regelmäßig zu
unverschuldeten Studienverzögerungen führt, wenn Studierende keinen
Platz erhalten. "Betrachtet man die Studierendenzahlen der
Informatik, so ist die einzige Erklärung, warum es nicht als
Massenstudium zählt, weil die Wirtschaft die AbsolventInnen sucht.",
bemerkt Peter Smolek, Stellvertretender Vorsitzender der HTU Wien.
Karl muss endlich entschlossen mit ihrem Parteikollegen und
Finanzminister Josef Pröll verhandeln, um der österreichischen
Hochschullandschaft eine Zukunft zu garantieren. Hierbei ist
festzuhalten, dass weder Zugangsbeschränkungen, noch Studiengebühren
zur Lösung von Finanzierungsengpässen herangezogen werden dürfen.
Diese verschaffen nicht annähernd die notwendigen Ressourcen und
verstärken die in Österreich ohnehin schon sehr stark ausgeprägte
soziale Selektion beim Zugang zu Bildung.
Die HTU Wien (Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der TU
Wien) ist die gesetzliche Interessensvertretung der Studierenden an
der TU Wien.
Manfred Menhart,
Referat für Bildung und Politik
Tel.: 0650 350 50 40
Email: bipol@htu.at













