- 01.10.2010, 10:54:07
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Berlakovich: Mehr Jobs durch green jobs
Erstmals regionale Daten erhoben - Oberösterreich, Steiermark und Niederösterreich führen Ranking an - Masterplan gibt Initialzündung

Wien (OTS) - "Mit derzeit bereits 185.145 green jobs ist die
Umweltwirtschaft am Weg, zum größten Arbeitgeber der Zukunft zu
werden. Die neuen regionalen Fakten zu green jobs belegen klar die
Stärken und Potenziale der einzelnen Bundesländer. Jetzt gilt es,
diese Chancen für den Klimaschutz und die Wirtschaft noch stärker zu
nutzen", veröffentlichte Umweltminister Niki Berlakovich heute,
Freitag, die erstmals erhobenen regionalen Daten zu Beschäftigung und
Umsatz in der Umweltwirtschaft und kündigte weiteres massives
Engagement an: "Der Masterplan green jobs soll eine
Handlungsanleitung für mehr green jobs in Österreich sein. Das ist
eine wichtige Perspektive für unsere Jugend und für die positive
wirtschaftliche Entwicklung Österreichs", so der Umweltminister.
Die von der Statistik Austria im Auftrag vom Lebensministerium
erstellte Studie zeigt ein eindeutiges Ranking: Oberösterreich zeigt
sich in der gesamten Umweltwirtschaft führend mit rund 6,8 Mrd. Euro
Umsatz und 35.812 (inkl. Handel) Umweltbeschäftigten, gefolgt von
Niederösterreich (4,7 Mrd. Euro Umsatz, 31.430 Umweltbeschäftigte)
und Steiermark (knapp 4,7 Mrd. Umsatz und 28.331 Umweltbeschäftigte).
Länder setzten unterschiedliche Schwerpunkte
Im Handel weist speziell Wien eine hohe Beschäftigung in green
jobs aus. Die Stadt belegt im Bereich der Umweltdienstleistungen mit
einem Umsatz von 2,7 Mrd. Euro und rund 18.700 Beschäftigten die
klare Führungsposition, während in Kärnten der höchste Anteil des
Umweltumsatzes und der Umweltbeschäftigten bei verbundenen Gütern
(etwa Komponenten für Umweltanlagen oder Dämmstoffe) liegt. Im
Bundesland Salzburg gibt es durch die große Anzahl an Bio-Betrieben
in der Landwirtschaft im Bereich "Boden und Grundwasserschutz" die
meisten green jobs. In allen Bundesländern liegt der Fokus auf dem
Bereich "Management der Energieressourcen", d. h. auf der
Bereitstellung von erneuerbarer Energie und Energietechnologien sowie
Energieeffizienz. In allen Bundesländern zeigen sich hier die
höchsten Umsätze im Umweltsektor.
Großes Potenzial in Gemeinden und Regionen
Die Studie zeigt, dass besonders Gemeinden und Regionen wichtige
Jobmotoren in der Umweltwirtschaft sind. Sie können mit dem Fokus auf
der Entwicklung von green jobs deutlich mehr Wachstum erzielen. "Mit
der neuen Erhebung möchte ich die Länder dabei unterstützen, mit
ihren Vorteilen für die Menschen in unserem Land und für die Zukunft
Österreichs zu arbeiten. Je besser Verantwortungsträger informiert
sind, desto schneller können wir handeln", betonte Umweltminister
Niki Berlakovich. Die genauen Daten sind ab sofort unter www.
lebensministerium.at verfügbar.
Mehr jobs durch green jobs: Masterplan green jobs
Derzeit wird intensiv am Masterplan green jobs gearbeitet. Im
Auftrag des Lebensministeriums werden dabei für die Bereiche
Umwelttechnik/Erneuerbare Energien, Land- und Forstwirtschaft,
Tourismus und Freizeitwirtschaft Maßnahmen und Handlungsanleitungen
definiert - Ziel ist es in Österreich 100.000 green jobs mehr zu
schaffen. Dazu wurden in Arbeitsgruppen gemeinsam mit Ländern,
Interessensvertretungen, anderen Ministerien, NGOs und Unternehmer
sowie in Systempartnergesprächen mit über 40 Vertretern
Handlungsfelder und Maßnahmen definiert. "Mit dem Masterplan geben
wir die Initialzündung für dieses hochspannende und zukunftsträchtige
Thema. Gerade mit den Ländern gemeinsam werde ich in Zukunft eng
zusammenarbeiten um gemeinsam mehr jobs durch green jobs in unsere
Regionen und Gemeinden zu bringen", so Berlakovich abschließend.
Im Anhang finden Sie eine ergänzende Grafik:
"green jobs 2010 in der umweltorientierten Produktion und
Dienstleistung" (Berechnung nach einer neuen, EU-weit abgestimmten
Methodik, Quelle: Statistik Austria)
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Lebensministerium, Pressestelle
Tel.: (+43-1) 71100 DW 6703, DW 6963
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