- 01.10.2010, 03:00:11
- /
- OTS0001 OTW0001
Stöger: "Entwicklung des flächendeckenden Brustkrebsfrüherkennungsprogramms geht in nächste Phase"
Internationale Experten beraten am 1. Dezember über Ablauf der Untersuchungen
Wien (OTS/BMG) - "Mit dem von mir in Auftrag gegebenen nationalen
Programm zur Früherkennung von Brustkrebs soll Brustkrebs früher
entdeckt und somit die Sterblichkeit deutlich gesenkt werden", so
Gesundheitsminister Alois Stöger über das von ihm initiierte
Programm. Je früher Brustkrebs entdeckt wird, desto größer sind die
Heilungschancen. Stöger: "Durch richtige und rasche Diagnose wird
aber auch die Lebensqualität von Erkrankten massiv verbessert, da
schneller mit der passenden Therapie begonnen werden kann."
Das neue Programm soll die unterschiedlichen Projekte in den
Bundesländern vereinheitlichen und so allen Frauen einen einfachen
Weg zur Früherkennung bieten. Systematisch sollen so alle Frauen
zwischen 50 und 69 alle zwei Jahre zur Früherkennung eingeladen
werden. Das betrifft rund eine Million Frauen.
Derzeit werden noch Abstimmungen am Ablauf der Untersuchungen, der
Sammlung und der Auswertung der Daten sowie der bestmöglichen
Qualitätssicherung getroffen. Ein Ziel des Programm ist es, den Weg
nach der Feststellung der Erkrankung weiterzuverfolgen: "Wir wollen
die Frauen nach der Mammografie nicht alleine lassen, sondern sie
weiterbegleiten", so Stöger.
Am 1. Dezember trifft sich auf Einladung des Gesundheitsministers ein
international hochkarätig besetztes Expertengremium, um den Ablauf
der Vorsorgeuntersuchung zu beraten. Danach wird eine
Qualitätsrichtlinie nach dem Bundesqualitätsgesetz den Ablauf des
Früherkennungsprogramms festlegen.
Zahlen über Brustkrebs in Österreich:
- Jährlich gibt es 4.600 Brustkrebs-Neuerkrankungen in Österreich.
- 28 Prozent aller bösartigen Tumorneubildungen bei Frauen sind
Brustkrebs. Es ist damit das häufigste Karzinom bei Frauen.
- 1.500 Frauen versterben jedes Jahr an Brustkrebs.
- Die Sterblichkeit bei Brustkrebs geht leicht zurück.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Gesundheit Thomas Kvicala, Pressesprecher Radetzkystraße 2, 1030 Wien Tel.: +43/1/71100-4506 , Fax: +43/1/71100-14304 mailto:[email protected] http://www.bmg.gv.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BGF






