- 28.09.2010, 11:35:34
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Berlakovich: Frauen sind Motor für Weiterentwicklung unserer Landwirtschaft
Kompetenzoffensive für Bäuerinnen und Bauern - neues Bildungsangebot im Herbst
Wien (OTS) - Zukunftsorientierte Agrarwirtschaftliche Motivation
(ZAM) - dieses neue LFI-Bildungsprojekt startet im Oktober mit Themen
aus der Landwirtschaft, Agrarpolitik sowie Unternehmensführung und
Persönlichkeitsbildung in den Bundesländern. Ein besonderer
Schwerpunkt liegt bei der Zielgruppe der Frauen. Österreichs größte
Bäuerinnenorganisation (190.000 Mitglieder) hat gemeinsam mit dem
Ländlichen Fortbildungsinstitut (LFI) und dem Lebensministerium das
neue Bildungsprojekt "ZAM" entwickelt.
"Auf einem Bauernhof ist es vielfach das Engagement der
Bäuerinnen, das den Betrieb voranbringt, sie sind der Motor im
ländlichen Raum. Zusammen mit ihren Partnern treffen sie wichtige
Betriebsentscheidungen und umso mehr müssen sie über aktuelle
agrarpolitische und landwirtschaftliche Veränderungen informiert
sein, um rechtzeitig planen und reagieren zu können", betont
Bundesminister Nikolaus Berlakovich.
"Bäuerinnen spielen eine zentrale Rolle, weil der Großteil der
Betriebe partnerschaftlich geführt wird und bereits rund 40% der
österreichischen Bauernhöfe von Frauen allein gemanagt werden. Dieser
hohe Anteil in der landwirtschaftlichen Produktion soll sich künftig
aber auch verstärkt nach außen bemerkbar machen, vor allem in der
Interessenvertretung", hat sich Anna Höllerer, Vorsitzende der
Arbeitsgemeinschaft Bäuerinnen in der LK Österreich, zum Ziel
gesetzt.
Mit ZAM betrieblich und persönlich gewinnen
Das ZAM-Bildungsprojekt bietet ab Herbst drei verschiedene
Bildungsveranstaltungen an und zwar das ZAM-Seminar "Von der
Einsteigerin zur Insiderin - Vom Einsteiger zum Insider", den
"Unternehmerischen Bäuerinnen- und Bauerntreff" sowie den Lehrgang
"Österreichische Bäuerinnen zeigen Profil".
"Gemeinsame Ziele für Betrieb und Familie können nur dann verfolgt
werden, wenn zwischen Bäuerin und Bauer, zwischen Jung und Alt eine
Partnerschaft auf Augenhöhe gelebt wird. Bauernfamilien, die die
Fähigkeiten und Talente der Jungen und der neuen Familienmitglieder
nutzen, haben Potenzial für die Zukunft", betont Höllerer. Das
ZAM-Seminar "Von der Einsteigerin zur Insiderin - Vom Einsteiger zum
Insider" wird ab Herbst im Burgenland, in Kärnten, Nieder- und
Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg über die LFIs und die
Bäuerinnenorganisationen angeboten.
Da sich Betriebsentscheidungen nicht losgelöst von der gesamten
agrarischen Entwicklung treffen lassen, müssen Bäuerinnen und Bauern
über agrarpolitische Veränderungen rechtzeitig informiert sein, um
reagieren zu können. "Die Frauen in der Landwirtschaft brauchen als
bedeutende Akteurinnen im Betrieb und in der Agrarwirtschaft ein
fundiertes Know-how. Der Bäuerinnen- und Bauerntreff im Projekt ZAM
ist genau das Richtige für Betriebe, die ihre unternehmerischen
Kompetenzen weiterentwickeln und sich mit Berufskolleginnen und
-kollegen zu diesen Themen austauschen möchten", unterstreicht
Höllerer. Dieses Angebot steht ebenfalls ab Herbst im Burgenland, in
Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Vorarlberg und Wien zur Verfügung.
Professionelle Mitarbeit in agrarischen Gremien soll forciert werden
Die professionelle Mitarbeit in agrarischen Gremien, Verbänden und
Vereinen ist das Bildungsziel des ZAM-Lehrgangs "Österreichische
Bäuerinnen zeigen Profil". Hier sind Bäuerinnen gefragt, ihr
innovatives und kreatives Potenzial für die Landwirtschaft und in
ihrer Region einzubringen. Dieser Lehrgang steht in der diesjährigen
Pilotphase Bezirksbäuerinnen aus ganz Österreich offen und wird ab
der Bildungssaison 2011/12 dann für alle Interessierten angeboten.
Eine Auflistung der ZAM-Bildungsangebote im jeweiligen Bundesland
mit den detaillierten Informationen zu Veranstaltungsterminen und
-orten ist auf der Homepage www.lfi.at/zam zu finden.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
ARGE Österreichische Bäuerinnen in der LK Österreich, Maria Marksteiner, Tel.01/53441-8515; e-mail: [email protected] und Birgit Kaiser, ZAM-Projektleiterin, Tel./53441-8567; [email protected]; Kontakt LK-Pressestelle: Ludmilla Herzog, MAS, Tel. 01/53441-8522; [email protected]
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