• 27.09.2010, 16:12:55
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SJ Wien wendet sich wegen Straches Aufruf zur Gewalt an Staatsanwaltschaft

Spirale der rechten Hass- und Gewaltaufrufe muss ein Ende haben

Wien (OTS) - Strache hat mit seinem neuesten Hass-Comic ein
weiteres Mal eine Grenze überschritten. Die Aussendung der FPÖ Wien,
die sich in erster Linie an Jugendliche richtet, ist gespickt von
Rassismus, Islamophobie und Sexismus. Bewusste Aufrufe zur
körperlichen Gewalt gegen MuslimInnen haben ihren Eingang in die
politische Kommunikation der Freiheitlichen gefunden. Stefan Jagsch,
Vorsitzender der SJ Wien, ist erschüttert über die Gewaltaufrufe: "Es
stellt sich die Frage, ob Strache bald Molotow-Cocktails vor
Asyl-Unterkünften verteilen wird. Dieser Politiker und seine
Hetz-Partei haben in der österreichischen Politik nichts verloren.
Jetzt ist einmal mehr klar: Wir brauchen einen politischen Cordon
Sanitaire aller demokratischen Parteien in Österreich, dass mit der
eindeutig rechtsextremen Gruppierung von Strache keine Zusammenarbeit
denkbar ist."****

Die Sozialistische Jugend Wien wird der Staatsanwaltschaft Wien eine
Sachverhaltsdarstellung wegen des Verdachts der Anstiftung zur
Körperverletzung gegen Heinz-Christian Strache sowie wegen des
Verdachts der Verhetzung und der Herabwürdigung religiöser Lehren
übermitteln.

"Straches Weg des Hasses und der Gewalt muss am 10.10.2010 beendet
werden. Allen, die Strache bisher noch für wählbar gehalten haben,
sei gesagt: Der blaue Führer destabilisiert und zerstört unsere
Gesellschaft und das gute Zusammenleben in der Stadt. Nur rot wählen
hilft, Frieden und Fortschritt in Wien zu erhalten!", stellt Jagsch
abschließend fest. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Sozialistische Jugend Wien
Fabian Looman, 0699 1 713 8 713
[email protected]
www.sj-wien.at

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