- 26.09.2010, 08:00:24
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"trend": Fachhochschule contra Uni-Ministerin
Michael Heritsch, Geschäftsführer der Fachhochschule Wien, wirft Wissenschaftsministerin Beatrix Karl "seltsame Ironie" vor und tritt gegen Uni-Studiengebühren auf. Wien (OTS) - Michael Heritsch, Geschäftsführer der Fachhochschule Wien, ist auf die Regierung und namentlich Wissenschaftsministerin Beatrix Karl nicht gut zu sprechen. Er glaubt, dass ihr die "bildungspolitische Weitsicht fehlt". Im kommenden Montag erscheinenden Wirtschaftsmagazin "trend" äußert sich der Fachhochsschulsprecher deutlich: "Die Regierung nimmt die Bildungsproblematik nicht ernst. Es gibt keinen vernünftigen Plan. Sparen und gleichzeitig Reformen nachholen zu wollen, kann nicht funktionieren." Grund seines Ärgers: Er will 500 neue Studienplätze zur Verfügung zu stellen, bräuchte dafür heuer 3,2, dann 6,4 und danach zehn zusätzliche Millionen Euro - nichts im Vergleich zu den 250 Millionen, die von Karl für die Unis gefordert werden. Doch die Ministerin blockte sein Ansinnen ab und forderte die Fachhochschulen auf, sich vorerst einmal qualitativ weiter zu entwickeln - was Heritsch als "seltsam ironischen Kommentar" auffasst. Heritsch widerspricht auch in anderen Causen. Während Karl beständig Uni-Studiengebühren fordert, ist er dagegen: "Sie sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt und solange sich an den Unis die Lage nicht substanziell verbessert, nicht gerechtfertigt." Rückfragehinweis: trend Redaktion, Tel.: (01) 534 70/3402 Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/216/aom *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0008 2010-09-26/08:00 260800 Sep 10
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