- 24.09.2010, 08:38:54
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Wirtschaft im Donauraum wächst weiter zusammen
13 Wirtschaftskammern des Donauraums gründen neue Vereinigung. Wiens Kammerpräsidentin Brigitte Jank als höchste österreichische Vertreterin zur Vizepräsidentin gewählt.
Wien, 24.9.2010 (OTS/WHK) - Die wirtschaftlichen Beziehungen im
Donauraum sind traditionell freundschaftlich entwickelt. Um diese
weiter zu festigen, haben sich auf Initiative der Budapester
Wirtschaftskammer 13 Wirtschaftskammern aus Deutschland, Ungarn,
Kroatien, Rumänien, Serbien und Österreich zur "Danube Chamber of
Commerce Association" zusammengeschlossen. Auf Seiten Österreichs
sind die Wirtschaftskammern Wien, Niederösterreich und Oberösterreich
Mitglieder. Ziel der "Donaukammern" ist es, das wirtschaftliche
Potential der Region durch einen verbesserten Informations- und
Bildungsaustausch optimal auszuschöpfen. Vor allem für KMU soll die
Kooperation eine starke Plattform bilden, die neue
Geschäftsmöglichkeiten in der Donauregion identifiziert. Kernpunkt
ist die verbesserte wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den
Unternehmen der Region. KMU werden dabei unterstützt, durch
Zusammenarbeit neue Geschäftsmodelle und Management-Techniken zu
entwickeln und umzusetzen und durch eine verbesserte
Mitarbeiterqualifikation ihre Marktchancen zu erhöhen. "Die neue
Initiative ist eine Plattform zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit,
die zu optimalen Synergieeffekten für die Unternehmen führt. Durch
diese zukunftsweisende Kooperation besteht die große Chance, die KMU
des Donauraumes im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähiger zu
machen", sagt die Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, Brigitte
Jank, die vor wenigen Tagen als höchste österreichische Vertreterin
zur Vizepräsidentin der "Danube Chamber of Commerce Association"
gewählt wurde.
Strategieprozess der EU positiv beeinflussen
Wichtig ist die neue Initiative auch für die Donauländer, um ihre
Ziele im Rahmen der EU durchzusetzen, denn die EU arbeitet gerade an
einer "Strategie für den Donauraum", die im Dezember vorgestellt wird
und im 1. Halbjahr 2011 umgesetzt werden soll. Daher ist es ein
vorrangiges Ziel der "Danube Chamber of Commerce Association", den
Strategieprozess der EU im Sinne ihrer Mitglieder positiv zu
beeinflussen und den wirtschaftsrelevanten Teil mit zu bestimmen.
"Für die Wiener Wirtschaft ist es besonders wichtig, über diese
Initiative in der europäischen Entscheidungsfindung mitgestalten zu
können, denn für unsere Unternehmen gilt es die Entwicklungschancen
des Donauwirtschaftsraumes noch stärker zu nützen", so Jank.
Die Gründungsmitglieder der "Association" sind:
Belgrade Chamber of Commerce, Bucharest Chamber of Commerce and
Industry, Budapest Chamber of Commerce and Industry, Chamber of
Commerce and Industry of Gy?r-Moson-Sopron, Regional Chamber of
Commerce Novi Sad, Osijek County Chamber, Chamber of Commerce of
Croatia, Chamber of Commerce and Industry of Pécs-Baranya, Timisoara
Chamber of Commerce, Industry and Agriculture, Vienna Chamber of
Commerce and Industry, Lower Austria Chamber of Commerce and Industry
, Chamber of Commerce and Industry for Lower Bavaria in Passau,
Chamber of Commerce and Industry Ulm (signed the preliminary
Statute), Upper Austrian Chamber of Commerce
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Wien Dr. Gary Pippan Presse & Medienmanagement Tel.: 01 51450-1314 mailto:[email protected] http://www.wko.at/wien
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