• 23.09.2010, 11:15:20
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Leitl: Rumänien hat nach wie vor Potenzial für österreichische Unternehmen

Österreich ist größter Investor in Rumänien - AWO bietet Unterstützung bei Inanspruchnahme von EU-Förderungen durch Austro-Firmen in Rumänien

Wien (OTS/PWK718) - "Rumänien ist für die österreichische
Wirtschaft ein wichtiger Markt in Osteuropa. Die große Bedeutung für
uns zeigt sich auch daran, dass Österreich nach wie vor der mit
Abstand größte Investor in Rumänien ist", betonte
Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl, anlässlich eines
Zusammentreffens mit dem rumänischen Wirtschaftsstaatssekretärs
Claudiu Constantin Stafie heute in der WKÖ.

Neben den zwei größten österreichischen Investitionen, die je im
Ausland getätigt wurden (Übernahme der Petrom durch die OMV und
Übernahme der BCR durch die Erste Bank) fanden unzählige
rot-weiß-rote Direktinvestitionen von Agrana bis Zumtobel statt.
Österreichische Firmen sind Marktführer bei Treibstoffen, Banken und
Versicherungen, Immobilien, Baumaterialien, Holzverarbeitung, Zucker,
Verpackungen etc. Rumänien ist in der Region Zentral- und Osteuropa
nach Tschechien das bedeutendste Zielland österreichischer
Investitionen. Leitl: "Österreich hat schneller und klarer als andere
Länder erkannt, welch enormes Potenzial in diesem Land steckt und
daher frühzeitig in allen Bereichen der rumänischen Wirtschaft
investiert." Erfreulich sei auch, dass in den letzten zwei
schwierigen Jahren österreichische Firmen weiter investiert haben und
kein namhafter Investor sich vom rumänischen Markt zurückgezogen
habe.

Leitl wies darauf hin, dass "Rumänien in vielen Bereichen noch
Aufholbedarf hat, österreichische Unternehmen immer noch eine Unzahl
an Chancen vorfinden und es nach dem Weltwirtschaftskrisenjahr, das
Rumänien stark gespürt hat, wieder bergauf geht." Insgesamt sind in
Rumänien über 1.000 österreichische Unternehmen aktiv und das
bilaterale Handelsvolumen macht rund 2,5 Mrd. Euro aus.
Österreichische Unternehmen sollten bei ihrem Engagement in Rumänien
auch auf mögliche EU-Förderungen achten, die nicht genügend
ausgeschöpft werden. Alleine für den Zeitraum 2007 bis 2013 hat die
Europäische Union rund 30 Mrd. Euro an Fördergeldern für Rumänien
reserviert, die abgeholt werden müssen. Die österreichische
Außenhandelsstelle Bukarest hat eigens dafür einen Mitarbeiter
bereitgestellt, der österreichische Unternehmen am Weg zu diesen
Fördergeldern unterstützt.

Den Rahmen für das Treffen zwischen WKÖ-Präsident Leitl und
Staatssekretär Stafie bildete ein "Rumänien-Forum" zu den
Schwerpunktthemen "Chancen bei Erneuerbarer- und Alternativenergie
bzw. Anlagen- und Maschinenbau". Das Forum wurde von der
Außenwirtschaft Österreich (AWO) gemeinsam mit der österreichischen
Außenhandelsstelle Bukarest als Veranstaltung der Exportoffensive "go
international" von Wirtschaftsministerium und WKÖ organisiert. (BS)

Rückfragehinweis:
Außenhandelsstelle Bukarest
Mag. Rudolf Lukavsky
Tel.: +40 372 06 89 00
mailto:[email protected]

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