Peter Haubner zu Schüssels Aufsichtsratsmandat bei RWE: SPÖ operiert mit falschen Zahlen
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die SPÖ operiert bewusst mit falschen Zahlen.
Das sagte heute, Mittwoch, der stellvertretende ÖVP-Klubobmann Abg.
Peter Haubner zur Kritik am Aufsichtsratsmandat von Wolfgang Schüssel
beim deutschen Energiekonzern RWE. "Die Zahl von 300.000 Euro ist
frei erfunden. Alle Entschädigungen sind im Geschäftsbericht von RWE
veröffentlicht und betragen bei Aufsichtsratsmitgliedern 40.000 Euro
per anno. Hinzu kommt eine erfolgsabhängige Gewinnbeteiligung, die
2009 77.000 Euro per anno betragen hat.****
"Wolfgang Schüssel hat in seiner Zeit als Bundeskanzler und auch
danach immer die klare österreichische Grundhaltung in Sachen
Atompolitik vertreten und dies etwa in der Auseinandersetzung rund um
das AKW Temelin glaubwürdig unter Beweis gestellt", so Haubner
weiter. Darüber hinaus sei festzuhalten, dass RWE nicht nur mit 49
Prozent an der Kärntner Energieholding beteiligt ist, die wiederum 69
Prozent an der KELAG hält, sondern auch, dass RWE bis 2025 eine Summe
von 15 bis 25 Milliarden Euro in erneuerbare Energien investieren
wird. "Wenn Wolfgang Schüssel eine Aufsichtsratsfunktion bei RWE
wahrnimmt, dann ist das nur zum österreichischen Vorteil, denn mehr
österreichisches Know How in Gremien wie RWE bedeutet mehr
Ökologisierung und mehr erneuerbare Energiegewinnung. Vor allem kann
es nur im österreichischen Interesse sein, wenn kompetente
Persönlichkeiten aus unserem Land in Gremien sitzen, die auch in
Österreich wirtschaftlich aktiv sind", so Haubner.
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