- 22.09.2010, 09:26:48
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Bures zum autofreien Tag: Intermodalen Verkehr forcieren, damit dieser wirkliche Alternative zum Auto wird
Wien (OTS/BMVIT) - Der nichtmotorisierte Verkehr hat in den
letzten Jahren einen deutlichen Aufschwung erlebt. Das
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
unterstützt diesen Aufschwung mit den verschiedensten Initiativen.
Verkehrsministerin Doris Bures sieht die Zukunft der Mobilität vor
allem im intermodalen Verkehr: "Wenn ich in St. Pölten mit dem eBike
zum Bahnhof fahre. Dort in den Zug steige und nach dem Westbahnausbau
in nur 25 Minuten in Wien bin und danach mit der U-Bahn ins Büro
fahre, dann ist das nicht nur schneller als mit dem Auto, sondern
auch wesentlich umweltfreundlicher. Und diese wirkliche Alternative
zum Auto gilt es zu forcieren." ****
Umweltfreundliche Mobilität ist untrennbar mit dem öffentlichen
Verkehr verbunden. Deshalb investiert das BMVIT soviel wie noch nie
in die Bahninfrastruktur, fördert die Forschung und Entwicklung für
umweltschonende und mit E-Antrieben betriebene Fahrzeugen und
unternimmt große Anstrengungen, um das Verkehrssystem generell zu
verbessern und einen Paradigmenwechsel zum intermodalen Verkehr zu
erreichen.
Auch die nachhaltigsten und gesündesten Formen der Mobilität werden
vom BMVIT gefördert. So wurde von Verkehrsministerin Bures der
Unterausschuss Radverkehr im Verkehrssicherheitsbeirat eingesetzt, um
Verbesserungen unter dem Motto "Die Straße ist für alle da - keine
Rechte ohne Pflichten" für RadfahrerInnen zu diskutieren und zu
prüfen. Der Ausschuss tagt regelmäßig, in Kürze sollen erste
Ergebnisse präsentiert werden. Im Verkehrssicherheitsprogramm 2011+
wird erstmals ein eigener Schwerpunkt auf die Bedürfnisse von so
genannten "schwächeren VerkehrsteilnehmerInnen" gelegt.
Schneller, sicherer und umweltfreundlicher von A nach B
Ziel aller Maßnahmen ist es, "schneller, sicherer und
umweltfreundlicher von A nach B gelangen", so Infrastrukturministerin
Doris Bures. Dazu gehört auch, die Verkehrsdaten und Informationen
intelligent für die Nutzer zusammenführen. Fahrplanabfragen
unterschiedlicher Betreiber oder Verkehrsverbünde, Navigationsgeräte,
Echtzeit-Fahrplananzeigen an Haltestellen, Sensoren, die
Geschwindigkeiten messen und damit Staus verhindern, oder Systeme,
die bei Unfällen automatisch Einsatzkräfte alarmieren, stehen heute
schon zur Verfügung. Mit einem Programmschwerpunkt im Klima- und
Energiefonds sollen jetzt diese Informationssysteme intelligent
miteinander verknüpft werden. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]
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