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OTS0308   21. Sept. 2010, 17:46

15.000 Protestunterschriften stoßen beim Bürgermeister auf Ignoranz

Häupl hat den WählerInnen zum Thema Augarten nichts zu sagen


Nachdem die Bürgerinitiativen in den letzten Jahren
keinen Termin bei Bürgermeister Häupl bekommen haben, sind die
gesammelten Unterschriften heute im Zuge des Mediengesprächs im
Rathaus offiziell überreicht worden. Dabei wurde auf die schwer
problematischen Vorgänge, die zur aktuellen Baugenehmigung für die
Konzerthalle der Wiener Sängerknaben geführt haben, hingewiesen.
Besonders kritisiert wird das skandalöse Zustandekommen des Bescheids
des Bundesdenkmalamts, wo bereits Korruption (Eingabe am 29. Juli)
und schwere Verfahrensmängel, wie die Übergehung des Landeshauptmanns
(Verdacht auf Amtsmissbrauch, Eingabe am 19. Juli), auf- und
angezeigt wurden.

Die Frage an den Bürgermeister zielte auf eine Botschaft an die
durch die UnterzeichnerInnen und die unterstützende Prominenz
vertretenen WählerInnen. Dazu wollte sich Häupl nicht äußern. Damit
wird die lange Reihe an Unzuständigkeitserklärungen weiter
fortgesetzt. Bürgermeister Häupl hält es also auch im Hinblick auf
die Wahl am 10. Oktober noch immer nicht für notwendig, sich der
Problematik am Augartenspitz zu stellen.

Für Freitag 24.9. ruft das Josefinische Erlustigungskomitee zu
einem "Pombösen Protestmarsch" auf, der ab 16:00 vom Augartenspitz
zum Palais Coburg, Sitz der Pühringer-Privatstiftung, und schließlich
zum Rathaus führen wird.

Weitere Informationen: www.erlustigung.org

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0308 2010-09-21 17:46 211746 Sep 10 NEF0006 0211



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Rückfragehinweis: Mag.a Raja Schwahn-Reichmann,
0676 4953133
Fotos und weitere Infos auf www.erlustigung.org/presse

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