• 17.09.2010, 13:41:36
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Wlodkowski: Quotenzuteilung - Milchmarkt kann Quertreiberei nicht brauchen

Situation seit Frühjahr 2010 wieder gefestigt, Quotenzuteilung positiv

Wien (OTS) - "Der Milchmarkt hat sich seit dem Frühjahr 2010
Schritt für Schritt gefestigt und nun auf europäischer Ebene und
weltweit erfreulicherweise in ein Gleichgewicht von Angebot und
Nachfrage eingependelt. Die Weltmarktpreise entwickeln sich in
Richtung EU-Niveau. Daher hat der Landwirtschaftsminister
beschlossen, jene 2% Milchquote, deren Aufstockung die EU-Agrarreform
vorschreibt und die er im Vorjahr wegen der exorbitant schlechten
Milchpreise ausgesetzt hat, nun zuzuteilen. Im Vorjahr hat uns die
Aussetzung der Zuteilung sehr geholfen, weil sie die angespannte
Marktsituation im Krisenjahr nicht unnötig verschärft hat. Nun
begrüßen wir diesen Schritt, weil er mit einem Sockel auch den
kleinen Bauern etwas bringt und den Spekulanten die Möglichkeit
nimmt, sich ungenutzte Mengen aus der nationalen Reserve zu holen",
stellte Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, fest.

Quertreibereien helfen niemandem

"Die jetzigen Quertreibereien einer Gruppe, die sich in den
letzten Monaten mehrfach in der engsten Umgebung der SPÖ engagiert
hat, helfen niemandem und schaden einem sensiblen Markt. Man muss
nicht aus Profilierungssucht diesen Schritt und somit den ganzen
Milchmarkt schlecht reden, nur um sich am Landwirtschaftsminister und
der heimischen Agrarpolitik zu reiben sowie um sich nahtlos in die
derzeit recht aktive Phalanx derjenigen einzureihen, die
'Landwirtschafts-Vernadern' mit Agrarpolitik verwechseln", warnte
Wlodkowski vor der verantwortungslosen Störung des derzeit
einwandfrei funktionierenden Milchmarktes. "Der Milchpreis hat sich
wieder auf einem Niveau wie vor Beginn der Berg- und Talfahrt
stabilisiert. Daher waren die Voraussetzungen für eine Zuteilung im
heurigen Jahr gegeben. Die Quotenzuteilung erhöht die
Planungssicherheit für die Betriebe und verringert Spekulationen von
Überlieferern im Rahmen der Saldierung", so der LK
Österreich-Präsident.

Verantwortung wahrgenommen

"Die Vertreter im Milchausschuss der LK Österreich und das
Landwirtschaftsministerium haben ihre Verantwortung den heimischen
Milchbauern gegenüber sowohl in der extrem schwierigen Situation der
letzten Jahren als auch jetzt wieder unter Beweis gestellt. Uns geht
es um die Sicherung der Milchproduktion in allen Gebieten Österreichs
und in allen Strukturen. Wir vertreten nicht jene, die sich gerne der
Rosinentaktik bedienen und dann, wenn dies verhindert wird, alle und
jeden politisch attackieren", stellte Wlodkowski fest.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Landwirtschaftskammer Österreich
Tel.: +43/1/53441-8520, 8523
mailto:[email protected]
www.lk-oe.at

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