- 14.09.2010, 12:51:31
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Vizebürgermeister Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig: Versprochen und gehalten: das starke Paket für Wiens Gemeindebauten
Eine aktuelle Bilanz aller gesetzter Maßnahmen - von "Wiener Wohnen unterwegs", bis hin zur Videoüberwachung in Städtischen Wohnhausanlagen; NEU: "Wiener Wohnen vor Ort"
Wien (OTS) - Das umfassende Maßnahmenpaket für Wiens
Gemeindebauten wurde auf Basis der Ergebnisse der größten
MieterInnenumfrage in der Geschichte Österreichs geschnürt. "Die
Anliegen der Gemeindemieterinnen und -mieter, allen voran der
mehrheitlich geäußerte Wunsch nach einer verstärkten Kontrolle der
Einhaltung der Hausordnung, waren für uns ein klarer
Handlungsauftrag, der umgehend im Sinne der Bewohnerinnen und
Bewohner umgesetzt wurde", betonten Bürgermeister Michael Häupl und
Vizebürgermeister Michael Ludwig heute, Dienstag. Im Mittelpunkt des
Mediengesprächs des Bürgermeisters stand die Präsentation der Bilanz
aller Aktivitäten in den Wiener Gemeindebauten. ****
Rund 500.000 Menschen - also fast ein Drittel der Wiener Bevölkerung
und mehr Menschen, als die Gesamtbevölkerung der drei
Landeshauptstädte Graz, Salzburg und Klagenfurt zusammengerechnet -
leben in den rund 220.000 Gemeindewohnungen, die von der Stadt Wien -
Wiener Wohnen verwaltet werden. Um das persönliche Wohlbefinden jeder
einzelnen Mieterin und jedes einzelnen Mieters zu erfragen, starteten
Bürgermeister Michael Häupl und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig im
September 2008 die bislang größte Umfrage in Städtischen
Wohnhausanlagen. Die Beteiligung war enorm. Rund 45.000 MieterInnen
nahmen die Gelegenheit wahr, ihre Meinung zu ihrer persönlichen
Wohnsituation, ihre Wünsche, aber auch Kritik zu äußern.
Die Ergebnisse dieser Befragung bildeten die Grundlage für ein
umfassendes Maßnahmenpaket, das in den nachfolgenden Monaten zügig
und Schritt für Schritt umgesetzt wurde. Ziel dabei war es, die hohe
Wohnzufriedenheit in Gemeindebauten - mehr als 85 Prozent der
Mieterinnen und Mieter stellten ihrer persönlichen Wohnqualität ein
ausgezeichnetes Zeugnis aus - weiter zu steigern.
"Die Ergebnisse der Umfrage waren insgesamt sehr positiv. Aber
selbstverständlich hat die Stadt Wien die von den Mieterinnen und
Mietern geäußerten Kritikpunkte sehr ernst genommen. So bemängelte
jede zweite Mieterin, jeder zweite Mieter, dass sich nicht jede,
jeder in der Hausgemeinschaft an die Spielregeln der Hausordnung
halte. Knapp ein Drittel der Gemeindemieterinnen und -mieter
wünschten sich Verbesserungen beim baulichen Zustand ihrer
Wohnhausanlage", so Ludwig über die wesentlichsten Erkenntnisse aus
der Mieterbefragung. Im Fokus des Maßnahmenpakets für Städtische
Wohnhausanlagen, wie er betonte, sei daher ganz klar die Beseitigung
dieser Mängel gestanden. "Denn wir wollen den Gemeindebewohnerinnen
und -bewohnern - neben wesentlichen Vorteilen wie den günstigsten
Mietpreisen am Wohnungsmarkt und den außerordentlich großen
Mitbestimmungsrechten - auch ein Optimum an Wohnzufriedenheit
bieten."
Der Wiener Wohnbaustadtrat bot im Folgenden einen Überblick über das
Maßnahmenpaket für Gemeindebauten und präsentierte die bisherigen,
eindrucksvollen Ergebnisse.
Verstärkte Kontrolle der Hausordnung - Fair Play im
Gemeindebau
OrdnungsberaterInnen:
Um verstärkt auf die Hausordnung aufmerksam zu machen, die Einhaltung
dieser - für alle gültigen - Spielregeln einzumahnen sowie
Übertretungen der Hausordnung zu ahnden, sind seit Herbst 2009
OrdnungsberaterInnen in den Städtischen Wohnhausanlagen unterwegs.
Sie sind auch befugt, Abmahnungen auszusprechen und Strafmandate und
Anzeigen auszustellen.
Vorteile für MieterInnen:
* verstärkte Einhaltung der gemeinsamen Spielregeln
* gezielte Kontrollen der Hausordnung, ganz speziell in jenen
Gemeindebauten, in denen Übertretungen der Hausordnung gemeldet
wurden
* deutliche Präventivwirkung, weniger Übertretungen der Hausordnung
Bilanz:
* rund 20.000 Besuche in Gemeindebauten in ganz Wien
* rund 21.000 Interventionen (Einschreitungen, Gespräche, ...)
* die Haupt-Interventionsgründe: herrenlose Einkaufswagerln,
Sperrmüll und Hundekot
Mit einer gezielten und verstärkten Informationsoffensive werden
zudem die gemeinsamen Spielregeln - also die Hausordnung - und die
Verpflichtung, sie auch einzuhalten, bei allen ins Bewusstsein
gerufen.
Videoüberwachung:
Ausgehend von den positiven Erfahrungen des Probebetriebs der
Videoüberwachung in acht ausgewählten Wohnhausanlagen, wird in Kürze
eine Ausweitung dieser Maßnahme Gemeindebauten - in Abstimmung mit
den datenschutzrechtlichen Bestimmungen - in weiteren 15
Gemeindebauten realisiert. Die Auswahl der Gemeindebauten erfolgte
auf Basis einer Reihung nach der Höhe der aufgetretenen
Vandalismusschäden. Ab Herbst 2010 wird damit schrittweise die
Videoüberwachung in insgesamt 23 Wohnhausanlagen mit rund 23.400
Wohnungen zum Einssatz kommen. Neben Garagen, Müllräumen und Aufzügen
wird das Instrument der Videoüberwachung in Zukunft - entsprechend
der Genehmigung durch die Österreichische Datenschutzkommission -
auch in Kellern eingesetzt werden. Auf den Schutz der Privatsphäre
wird dabei - wie bisher - strengstens geachtet.
Vorteile für MieterInnen:
* deutliche Reduktion der Vandalismus-Schadenskosten
* starke präventive Wirkung
* Steigerung des subjektiven Sicherheitsgefühls
Bilanz:
* Bestätigung der generalpräventiven Wirkung
* Verringerung der Vandalismusschäden um mehr als 50%, Reduzierung
der Schadenskosten um rund 70% - bezogen auf die gesamte
Wohnhausanlage
* Vandalismus-Delikte konnten mit Hilfe der Videoüberwachung
aufgeklärt und die Täter von der Polizei ermittelt werden.
Auf eine gute Nachbarschaft!
wohnpartner - das Nachbarschafts-Service für Gemeindebauten:
Anfang 2010 nahm wohnpartner seine Arbeit in Wiener Gemeindebauten
auf. Die Nachfolgeeinrichtung der Wiener Gebietsbetreuung Städtische
Wohnhausanlagen wurde neu strukturiert, personell und budgetär
aufgestockt und in das Wohnservice Wien eingegliedert. 105
MitarbeiterInnen setzen sich bei wohnpartner engagiert für ein gutes
Miteinander in Gemeindebauten ein. wohnpartner verfügt über 16
Standorte in ganz Wien, Anfang Oktober kommt - im Gemeindebau
Rabenhof im 3. Bezirk - ein weiterer hinzu.
Vorteile für die MieterInnen:
* kompetente AnsprechpartnerInnen für alle Anliegen und Probleme rund
um das Zusammenleben
* Konfliktprävention und -vermittlung
* interessante Projekte und Veranstaltungen zur Förderung und
Stärkung der guten Nachbarschaft (u.a. "Freiräumen", "Kunstgaberln"
"Urlaub im Gemeindebau")
Bilanz:
* Bis Ende August 2010 betreuten wohnpartner insgesamt 84.000
GemeindemieterInnen.
* Durchschnittlich rund 1.000 GemeindemieterInnen besuchen pro Monat
die 16 wohnpartner-Standorte.
* Bis Ende August 2010 wurden rund 3.500 Konfliktfälle bearbeitet,
2.200 davon konnten bereits abgeschlossen werden. 185 Mediationen
wurden durchgeführt.
* Bis dato wurden von wohnpartner 186 Projekte umgesetzt.
Service in den Abend- und Nachtstunden - "wohnpartner unterwegs":
Die Aktion "wohnpartner unterwegs" ist aus dem erfolgreichen
Pilotprojekt "Nightwatch" hervorgegangen, das 2009 in vier Bezirken
durchgeführt wurde. Dabei sind in der warmen Jahreszeit (April bis
Oktober) - wohnpartner-MitarbeiterInnen in den Abendstunden in
Zweierteams in den Wohnhausanlagen unterwegs. Heuer wurde die Aktion,
personell verstärkt, auf Gemeindebauten in ganz Wien - gezielt dort,
wo ein Bedarf besteht - ausgedehnt.
Vorteile für die MieterInnen:
* deutliche Steigerung der Wohnqualität (durch starke
Bewusstseinsschaffung bei den BewohnerInnen)
* hohe Flexibilität bei der Erstellung der Routenpläne, die es
ermöglicht, auf aktuelle Vorkommnisse rasch zu reagieren
* erfolgreiche Vermittlung zwischen unterschiedlichen Interessen,
Förderung des Austauschs, Bewusstseinsarbeit im Bereich der
Einhaltung der Hausordnung, Konfliktprävention
Bilanz:
* 2009 wurden mehr als 80 Wohnhausanlagen besucht. Dabei waren die
MitarbeiterInnen mit mehr als rund 7.000 Menschen - rund die Hälfte
davon Kinder und Jugendliche - in direktem und persönlichem Kontakt.
In der Mehrzahl der besuchten Wohnhausanlagen reduzierten sich die
Beschwerden über Lärm und Nachbarschaftskonflikte rund um die Hälfte.
* Im heurigen Jahr waren die "wohnpartner unterwegs"-MitarbeiterInnen
mit rund 11.000 GemeindemieterInnen in rund 4.620 Wohnhausanlagen in
Kontakt.
* Spitzenreiter waren die Bezirke 3, 4 und 11 mit 2.230 Kontakten in
659 Wohnhausanlagen.
* Überall dort, wo "wohnpartner unterwegs" tätig war, konnte eine
deutliche Verbesserung der Situation erreicht werden, Beschwerden
gingen im Schnitt um mehr als 50% zurück.
Direkter persönlicher Kontakt zu den MieterInnen, verbessertes
Service
Die mobilen Kundendienstzentren - "Wiener Wohnen unterwegs":
Im März 2009 im 12. Bezirk als Pilotprojekt erfolgreich erprobt,
besuchte "Wiener Wohnen unterwegs" bereits im Herbst 2009 mehr als
300 Gemeindebauten in ganz Wien. Heuer machen die Wiener Wohnen-Busse
von Anfang Mai bis Ende Oktober mit erweiterten Beratungszeiten (Mo.
bis Do. von 8.30 bis 18.30 Uhr, Fr. von 8.30 bis 17.30 Uhr) in rund
900 Gemeindebauten Station.
Vorteile für die MieterInnen:
* zusätzliches, direktes Service am Wohnort
* vereinfachter Zugang für berufstätige und betagte Personen
* Anliegen und Probleme werden an Ort und Stelle bearbeitet, Lösungen
können auf diese Weise noch rascher erzielt werden
Bilanz "Wiener Wohnen unterwegs":
* Im Jahr 2009 wurden rund 300 Termine in städtischen Wohnhausanlagen
durchgeführt.
* Insgesamt werden im Jahr 2010 rund 900 Wohnhausanlagen mit rund
300.000 MieterInnen besucht. 4.571 Anliegen wurden bislang bei 248
Tourstopps bearbeitet, die Mehrzahl davon betraf allgemeine Auskünfte
(1.041), technische Probleme (1.107) sowie kaufmännisch-rechtliche
Angelegenheiten (522).
Wiener HausbetreuerInnen - Wiener Alternative zum Hausbesorger NEU:
Eine Anstellung von neuen HausbesorgerInnen ist seit deren
Abschaffung durch die damalige ÖVP-FPÖ-Bundesregierung im Jahr 2000
aufgrund der rechtlichen Bestimmungen nicht mehr möglich. Obwohl sich
bei der Wiener Volksbefragung eine überwältigende Mehrheit von 84
Prozent dafür aussprach, wieder die Möglichkeit zu schaffen,
HausbesorgerInnen mit einem modernem Berufsbild einzustellen,
scheitert bis heute eine bundesweite einheitliche Regelung an der
Ablehnung der ÖVP. Im Bereich der Stadt Wien - in den Wiener
Gemeindebauten - wird deshalb in jenen Wohnhausanlagen, in denen es
die Mehrheit der MieterInnen wünscht, ein Alternativmodell zum
Hausbesorger NEU angeboten. Im Gegensatz zu den bisherigen
HausbesorgerInnen ist keine Dienstwohnung vorgesehen. Die Vertretung
während des Urlaubs oder im Krankheitsfall erfolgt durch Teams der
Wiener Wohnen Haus- und Außenbetreuung GmbH und kann nicht wie bei
den bestehenden HausbesorgerInnen selbst geregelt werden. Mit 1.
September nahmen die ersten, vorerst acht, Wiener HausbetreuerInnen
ihre Arbeit auf.
Vorteile für die GemeindemieterInnen:
* Schaffung der Wahlmöglichkeit (Wiener HausbetreuerIn oder
Reinigungsteams)
* neues, modernes Berufsprofil
* gut geschulte Ansprechperson vor Ort, die sich neben
Reinigungsarbeiten, Kontrollgängen und kleineren Reparaturen auch dem
persönlichen Kontakt mit den MieterInnen und sozialen Aufgaben widmet
* klar definierte Aufgaben zu fixen Arbeitszeiten
* fixe Ansprechpartner zu festgelegten Anwesenheitszeiten
("Sprechstunden")
* faires und transparentes System, das nur einen minimalen
finanziellen Mehraufwand für die MieterInnen bedeutet
Verbesserung der Ausstattung und des baulichen Zustands der
Wohnhausanlagen
Sanierungs- und Spielplatzoffensive:
Um die Erneuerung von Gemeindebauten gezielt zu forcieren, wurde die
Sanierungsoffensive gestartet. Dafür wurde ein zentrales
Sanierungsmanagement eingerichtet, in dem sich ExpertInnen von Wiener
Wohnen ausschließlich um die Vorbereitung und Durchführung von
Sanierungen kümmern.
Vorteile für die MieterInnen:
* Steigerung der Wohnqualität
* gesteigerte Leistungen durch Bündelung der Ressourcen in einem
zentralen Sanierungsmanagement
* Reihung nach Sanierungsdringlichkeit
* deutliche Steigerung der Sanierungstätigkeit mit dem Schwerpunkt
thermisch-energetischer Sanierungen, die eine massive Verringerung
des Heizverbrauchs und der Heizkosten bewirken
Sanierungs-Bilanz:
* 2008: Gemeindebauten mit rund 6.200 Wohnungen; Investition: 131,7
Mio. Euro
* 2009: Gemeindebauten mit rund 8.500 Wohnungen; Investition: 183,9
Mio. Euro
* 2010: Gemeindebauten mit rund 10.000 Wohnungen; Investition: 250,8
Mio. Euro
* 2010 werden insgesamt 90 Projekte fertig gestellt, abgewickelt bzw.
neu begonnen, die rund 19.017 Mieteinheiten umfassen und die ein
gesamtes Investitionsvolumen von Euro 468,3 Mio. Euro erfordern.
Vorschau Sanierungsprojekte:
* 2011/2012: Mehr als 130 Projekte mit mehr als 16.000 Wohnungen -
die Gesamtinvestitionen dafür werden rund 430 Mio. Euro betragen -
sind in Vorbereitung.
Spielplätze:
Insgesamt gibt es in den Wiener Gemeindebauten 1.341 Spielplätze mit
insgesamt 3.339 Spielgeräten. Im Rahmen der Spielplatzoffensive für
Gemeindebauten werden nicht nur zahlreiche Spieloasen für Kinder
modernisiert, sondern auch neue Spielplätze geschaffen. Neben
schalldämmenden Maßnahmen wird bei der Erneuerung der Spielplätze
auch auf die Erhöhung der Sicherheit großes Augenmerk gelegt. So
werden die Bodenbeläge mit Fallschutzmatten ausgestattet. In den
vergangenen Jahren investierte Wiener Wohnen (Zentralbudget)
durchschnittlich rund 620.000 Euro jährlich in die Instandhaltung und
Modernisierung der Spielplätze in Gemeindebauten. 2008 und 2009
wurden insgesamt 12 neue Spielplätze errichtet.
2010 investiert Wiener Wohnen in die Erneuerung bzw. Neuerrichtung
von vier Spielplätzen rund 1,10 Mio. Euro.
Faires Waschküchensystem "NaTÜRlich sicher"
Rund um die Benützung der Gemeinschaftseinrichtung Waschküche ist es
in der Vergangenheit - nicht zuletzt durch die Abschaffung des
Hausbesorgergesetzes und die damit verbundene, nicht mehr
flächendeckende Betreuung durch HausbesorgerInnen - immer wieder
Diskussions- und Konfliktstoff gegeben. Durch die Entwicklung und
schrittweise Einführung des neuen Zutritts- und Benützungssystems
wird den BewohnerInnen eine moderne Lösung geboten.
Vorteile für die MieterInnen:
* Sicherstellung der alleinigen Waschküchenbenutzung am zugeteilten
Waschtag
* Waschküchenzutritt nur für Berechtigte
* benutzerInnenbezogene Abrechnung der Energiekosten
* flexible Termingestaltung unter 07 75 75 800 an Werktagen von 6 bis
20 Uhr
Bilanz:
* rund 1.500 Waschküchen in 500 Anlagen wurden bis dato umgerüstet
* bis Ende 2010 werden rund 2.000 umgerüstete Waschküchen für rund
76.000 MieterInnen zur Verfügung stehen
NEU: "Wiener Wohnen vor Ort"
"Zusammenfassend können wir bereits jetzt, eineinhalb Jahre nach
Auswertung der großen Umfrage bei den Mieterinnen und Mietern, eine
äußerst positive Bilanz vorlegen. Das starke Paket für Gemeindebauten
hat sich nicht nur bestens bewährt, sondern hat auch maßgeblich dazu
beigetragen, dass die Hausordnung verstärkt eingehalten wird und die
Wohnzufriedenheit weiter gesteigert wurde", betonte Ludwig.
In den vergangenen Monaten wurde intensiv an der Weiterentwicklung
des Maßnahmenpakets gearbeitet: "Neben der Umsetzung der Ausweitung
der Videoüberwachung auf weitere Gemeindebauten, sollen noch heuer 30
Wiener Wohnen-Stützpunkte in ganz Wien eingerichtet werden, in denen
den Gemeindemieterinnen und -mietern für Auskünfte, Störungsmeldungen
und Beschwerden persönliche und direkte Ansprechpartner zur Verfügung
stehen", kündigte Ludwig an.
Die Servicestellen - insgesamt sind 39 Stützpunkte geplant - sind
direkt in oder in unmittelbarer Nähe von Gemeindebauten gelegen und
zu fixen Sprechstundenzeiten mit Wiener Wohnen-Fachleuten besetzt.
Außerhalb der Öffnungszeiten stehen die Büros für terminisierte
KundInnengespräche, wie die Übergabe von Mietverträgen, für
Mieterbeiräte und Fachbesprechungen, z.B. bei Sanierungen, zur
Verfügung.
"Die Stadt Wien hat gehalten, was sie den Mieterinnen und Mietern
versprochen hat. Und diesen Weg - ganz im Sinne der Anliegen und
Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner - werden wir auch weiterhin
beschreiten", so Vizebürgermeister Michael Ludwig abschließend.
(Schluss) da
Rückfragehinweis:
Christiane Daxböck Mediensprecherin Vbgm. Dr. Michael Ludwig Tel.: 01 4000-81869 mailto: [email protected] Hanno Csisinko Mediensprecher Vbgm. Dr. Michael Ludwig Tel.: 01 4000-81983 mailto: [email protected] Christian Kaufmann Mediensprecher Vbgm. Dr. Michael Ludwig Tel.: 01 4000-81277 mailto: [email protected]
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