• 13.09.2010, 16:36:31
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Serbischer Patriarch Irinej... (2)

Trauer über Kosovo

Wien (OTS) - Nach dem Besuch im Stephansdom besichtigte der
serbische Patriarch mit seiner Delegation die Ausstellung "Serbien -
Brücke zwischen Ost und West" im Wiener Dom- und Diözesanmuseum.
Patriarch Irinej verwies angesichts des Videos über die
Ausschreitungen im Kosovo im März 2004 auf die Diskrepanz zwischen
der damaligen europäischen Gleichgültigkeit angesichts der Demontage
von Kreuzen und der Aufregung über das Kreuz-Urteil des Europäischen
Menschenrechts-Gerichtshofs.

Dank an Österreich

Bei seinem anschließenden Treffen mit Bundespräsident Heinz Fischer
würdigte der Patriarch die Religionsfreiheit in Österreich.
Insbesondere begrüßte Irinej I. die Einführung des orthodoxen
Religionsunterrichts in Österreich. Der Patriarch habe bei dem rund
45-minütigen Gespräch die Rolle Österreichs und besonders Wiens bei
der Entwicklung der serbischen Sprache und Kultur gelobt, so
Präsidentensprecher Bruno Aigner laut "Austria Presseagentur" (APA).
Bei dem Gespräch sei es auch um das Verhältnis der orthodoxen
Christen zu den Muslimen gegangen.

Nach der Begegnung mit dem Bundespräsidenten traf der serbische
Patriarch auch mit Bürgermeister Michael Häupl zusammen. Irinej I.
trug sich dabei in das "Goldene Buch" der Stadt Wien ein. (forts
mgl.)

Rückfragehinweis:

Erzdiözese Wien, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation
   Erich Leitenberger
   1010 Wien, Stephansplatz 4/7/1
   Tel: 01/51552-3591
   E-Mail: [email protected]
   http://presse.stephanscom.at

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