- 13.09.2010, 14:06:55
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FA-Rösch/Vanek: Postbeamte dürfen nicht "Mädchen für alles" werden
Wien (OTS/fpd) - Die Freiheitlichen Arbeitnehmer, Bundesobmann
Ing. Bernhard Rösch und der Spitzenkandidat für die Wahlen bei der
Post, Gerhard Vanek, lehnen die Forderung des ÖVP-Gemeinderates
Wolfgang Ulm nach Schulwegsicherung durch Postbeamte strikt ab. Ulm
habe in einer Tageszeitung gemeint, dass Mitarbeiter der Post und der
Telekom, welche im Jobcenter (bzw. Pool) zwischengeparkt sind, für
die Schulwegsicherung in Wien eingesetzt werden sollen.
Offensichtlich habe man vor, Postbeamte zu "Mädchen für alles" zu
machen, kritisiert Vanek.
"Dieser Vorschlag ist geradezu grotesk! Unter den zahlreichen
"Zwischengeparkten" sind ehemalige Führungskräfte, aber auch
Techniker, die bisher rein gar nichts mit der Schulwegsicherung zu
tun hatten. Außerdem stellt sich die Frage, inwieweit die Beamten
Einbußen bei Gehalt und Zulagen erleiden müssen. Man sieht einmal
mehr, dass es sich bei der ÖVP nur um eine Wirtschaftspartei handelt,
welche auf die Masse der Menschen keine Rücksicht nimmt", so Rösch
und Vanek.
Rösch weiter: "Es liegt der Verdacht nahe, dass die Fraktion FCG den
Forderungen der ÖVP blindlings folgen wird. Die FCG ist daher sowohl
für die Mitarbeiter der Post als auch der Telekom unwählbar
geworden." Der FA-Obmann fordert einmal mehr, dass die
Bundesregierung Vertragstreue einhält. "Die Mitarbeiter der Post und
Telekom haben es nicht verdient, derart abgeschoben zu werden. Sie
haben Jobs zu erhalten, welche ihrer Qualifikation entsprechen."
(Schluss) hn
Rückfragehinweis:
Freiheitliche Arbeitnehmer
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