OTS0290 / 09.09.2010 / 16:13 / Channel: Wirtschaft / Aussender: Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender
Stichworte: Gewerkschaft / RfW / Steuern / WKÖ / Wettbewerb / Wirtschaft


RfW-Amann: Wettbewerbsstudie ist Schuss vor den Bug für Regierung und ÖGB

Utl.: Um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern, müsse man bei den Lohnverhandlungen mit Augenmaß statt mit gewerkschaftlicher Maßlosigkeit vorgehen. =


   Wien (OTS) - "Das schlechte Abschneiden von Österreichs Wirtschaft
im Ranking des Weltwirtschaftsforums ist ein "Schuss vor den Bug" für
Regierung und ÖGB", so heute RfW-Bundesobmann WKÖ-Vizepräsident Fritz
Amann. "Das sollte eine Warnung für den Finanzminister, den Genossen
Kanzler und dessen ÖGB-Mannen sein, die heimischen Betriebe nicht mit
überzogenen Steuern, überzogenem "Hurra-Sozialismus" und überzogenen
Forderungen in den Kollektivvertragsverhandlungen "letal" zu
überfordern", so Amann. 
Das "Scheuklappendenken" des ÖGB offenbare sich auch in dessen
Reaktion auf das schlechte Abschneiden Österreichs beim Thema
Arbeitszeitflexibilisierung, das der ÖGB geradezu begrüße. "Die
Arbeitszeitflexibilisierung gibt den Beschäftigten die Chance auf
Zuverdienst und den Betrieben die Chance, Arbeitsspitzen mit den
eigenen Leuten abzufedern. Die Alternative dazu wäre mehr Zeitarbeit,
eine Lösung, die nicht im Sinne der Arbeitnehmer sein kann. Im
"Rausch der Kampfrhetorik" gegen die Unternehmer scheint ÖGB-Chef
Foglar das zu vergessen", so Amann. Innovative Zukunftslösungen statt
Klassenkampf müssen im Vordergrund stehen.
Um die Wettbewerbsfähigkeit wieder zu stärken und Arbeitsplätze zu
sichern, müsse man bei den kommenden Lohnverhandlungen mit Augenmaß
statt gewerkschaftlicher Maßlosigkeit vorgehen. Amann spricht sich
daher erneut dafür aus, die Herbstlohnrunde zu verschieben und in
Teilen auf Bundesländerebene zu führen. "Erstens wird das ohne
Datensicherheit durch das Budget ein Blindflug. Zweitens muss auf
regionale Gegebenheiten Rücksicht genommen werden. Rahmenbedingungen
wie etwa das Thema Arbeitszeitflexibilisierung,
Lehrlingsentschädigungen, Urlaub, Gehaltsgruppen und ähnliches können
auf Bundesebene abgesteckt werden, Lohnabschlüsse selbst sollten
"regionalisiert" werden", so Amann abschließend.
Rückfragehinweis:
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   Rückfragehinweis:
   RfW - Bundesmedienreferat
   Isolde Seidl
   Tel.: 0664 / 548 71 89
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