- 09.09.2010, 13:47:23
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ÖH Uni Wien: Karl und Sünkel absurd
Studiengebührendiskussion ignoriert Studierendenrealität
Wien (OTS) - Die Debatte um die Finanzierung unserer Universitäten
wird Tag für Tag absurder. Auch wenn für einen Rektorenchef Sünkel
100 Euro pro Monat nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sind, kann er
seine finanzielle Situation nicht auf jene der StudentInnen umlegen.
"Es darf nicht vergessen werden, dass 80 Prozent der StudentInnen
schon jetzt zusätzlich zu einem Studium viele Wochenstunden arbeiten,
um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen", warnt Veronika Helfert
vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.
"Wir lehnen Studiengebühren kategorisch ab. Immer wieder neue Modelle
zu suchen, die auf den Schultern der StudentInnen lasten, ändert
nichts an unserer Einstellung", so das Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.
Erfreulich ist, dass mittlerweile auch von Seiten der
Aktionsgemeinschaft Unmut über den Vorschlag der
ÖVP-Wissenschaftsministerin laut wird und Kritikpunkte der ÖH am
neuesten Studiengebühren-Modell von der AG übernommen wurden.
Auch die Schließung oder Zusammenlegung von Studiengängen kann nicht
der richtige Weg sein. "Die Idee einzelne Studienrichtungen
einzustellen ist für uns untragbar. Universitäten brauchen ein breit
gefächertes Studienangebot, das für alle zugänglich ist und auf die
vielseitigen Interessen der Studierenden eingeht. Ziel kann es nicht
sein, nur einen elitären Einheitsbrei hervorzubringen", erklärt Oona
Kroisleitner vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.
"Ich hoffe, dass die SPÖ dieses Mal nicht umfällt. Hürden gibts im
Leben der StudentInnen genug, jetzt ist es Zeit etwas zu verändern!",
schließt Flora Eder, ÖH Uni Wien.
Rückfragehinweis:
ÖH Uni Wien - Öffentlichkeitsarbeit mailto:[email protected] http://www.oeh.univie.ac.at/ Johanna Pisecky: 0680 20 80 370 Lucia Bischof: 0676 97 18 993
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