• 09.09.2010, 12:40:24
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VP-Marek zu Häupl: "Nein zu Gesamtschule und Gleichmacherei unserer Kinder"

ÖVP Wien kritisiert SPÖ-Bildungschaos

Wien (OTS) - Scharf zurückgewiesen werden die heutigen Forderungen
von SPÖ-Chef Häupl im Bildungsbereich von der Landesparteiobfrau der
ÖVP Wien, Christine Marek: "Die ÖVP Wien sagt entschieden Nein zur
von Häupl propagierten Gleichmacherei unserer Kinder, zur
Gesamtschule und zum bildungspolitischen Einheitsbrei der SPÖ. Und
wir sagen Nein zu einer SPÖ-Bildungsministerin, die unsere Kinder als
Versuchskaninchen missbraucht."

Die bildungspolitischen Defizite der vergangenen Jahrzehnte im roten
Wien wären die Wurzel sehr vieler Probleme, die man heute dringend
lösen müsse, betonte Marek einmal mehr: "Die SPÖ hat mit ihrem
bildungspolitischen Chaos Probleme in den Schulen, Probleme im
Zusammenleben, Probleme am Arbeits- und Lehrstellenmarkt verursacht.
Offenbar hat sie nicht verstanden, dass Bildung der Schlüssel zur
Zukunft ist." Die Wiener ÖVP-Chefin verwies in diesem Zusammenhang
darauf, dass in keinem Bundesland mehr Kinder sitzen bleiben als in
Wien, oder dass nirgendwo so viel Geld für Nachhilfe ausgegeben wird
wie in unserer Stadt. Auch sei die Zahl jener Jugendlichen, die die
Hauptschule ohne Abschluss verlassen, in Wien erschreckend hoch.

Leistungsgruppen in Hauptschulen UND Gymnasien

Dazu kommt, dass es in Wien rund 11.000 so genannte "außerordentliche
Schülerinnen und Schüler" gibt - die meisten von ihnen mit mangelnden
Deutschkenntnissen. Marek: "Wir fordern daher Vorbereitungsklassen
für diese Schülerinnen und Schüler, wo sie auch in Deutsch fit für
den Unterricht gemacht werden. Und wir wollen, dass Leistung wieder
stärker in den Vordergrund rückt. Daher wollen wir sowohl in
Hauptschulen als auch in Gymnasien Leistungsgruppen. Die
Häupl-Schmied-SPÖ will genau das Gegenteil: Die wollen die Noten
abschaffen und den Kindern in einer undifferenzierten Gesamtschule
sämtliche Bildungs- und Zukunftschancen rauben. Das wird es mit der
ÖVP Wien nicht spielen", so die Wiener ÖVP-Chefin abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP Wien - Pressestelle
Tel.: (01) 515 43 - 940, Fax:(01) 515 43 - 929
mailto:[email protected]
http://www.oevp-wien.at

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