- 09.09.2010, 12:34:40
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FPÖ-Wien 2: Drogenproblematik in Wien wird immer schlimmer
Wien (OTS/fpd) - Besorgte Anwohner und Geschäftsleute rund um die
Einrichtung TaBeNo am Wiedner Gürtel beklagen sich darüber, dass es
zu verstärkten Polizei- und Rettungseinsätzen kommt. Des Weiteren
fühlen sich die Anrainer, Geschäftsleute, Hotel- und
Gastronomiebesitzer durch die Suchtkranken und deren zurückgelassenen
Müll belästigt. Die FPÖ-Wieden wird daher in der nächsten
Bezirksvertretungssitzung folgende Anfragen stellen:
1. Wie viele Beschwerden wurden seit der Eröffnung des TaBeNo
telefonisch und schriftlich eingebracht? (TaBeNo und
Bezirksvorstehung)
2. Wie viele Polizeieinsätze gab es in den Monaten April, Mai, Juni,
Juli und August im Zusammenhang mit der Eröffnung des TaBeNo?
3. Wie viele Rettungseinsätze gab es in den Monaten April, Mai, Juni,
Juli und August im Zusammenhang mit der Eröffnung des TaBeNo am
Wiedner Gürtel?
4. Wie kann gewährleistet werden, dass es in Zukunft keine
herumliegenden Spritzen vor und in der umliegenden Umgebung der
TaBeNo Einrichtung gibt?
Anrainerproteste auch rund um den umstrittenen Neubau an der
Gumpendorferstraße
Ab nächstem Jahr soll es im 6. Bezirk an der Gumpendorferstraße 157
einen neuen Ganslwirt geben. Schon jetzt gibt es seitens der Anrainer
die berechtigte Sorge, dass es auch dort zu größeren Problemen mit
Suchtkranken und den auftretenden Randerscheinungen wie etwa den
Drogendealern kommen wird. Es hat sich bereits eine Bürgerinitiative
gebildet. Ein Bürger hat bereits Einspruch gegen den umstrittenen
Neubau erhoben - die Baugenehmigung wurde somit ausgesetzt.
Mittlerweile liegt der Fall bei der Baubehörde die dies prüfen wird.
Der Kläger ist aber bereit durch alle Instanzen zu gehen, so Gudenus.
Es kann einfach nicht sein, dass in Gebieten, wo viele Menschen
wohnen so mir nichts dir nichts ein Drogenzentrum hingepflanzt wird.
Gerade im 6. Bezirk befinden sich auf engstem Raum mehrere
Hilfseinrichtungen. Das Aidshilfe Haus, ein Obdachlosenheim sowie
Schulklassen für schwererziehbare Kinder. Dass ist keine
verantwortungsvolle Politik, kritisiert Gudenus, der der SPÖ damit
eine klare Absage erteilt.
Drogensucht ist eine Krankheit - den Süchtigen gehört
geholfen, aber nicht im dichten Wohngebiet
Natürlich ist auch die FPÖ daran interessiert den Drogensüchtigen zu
helfen - auch wenn dies seitens der linken Fraktionen immer
verleugnet wird. Drogensucht ist eine Krankheit. Den Suchtkranken
muss daher geholfen werden.
Die FPÖ fordert daher abermals:
? Mehr Therapieplätze aber nicht in dichtbesiedelten Wohngebieten
sondern am Stadtrand
? Zwangstherapie mit begleitenden Maßnahmen
? Noch härtere Strafen für Drogendealer
? Sofortige Abschiebung von Asylwerbern welche als Drogendealer
arbeiten
Ein detailliertes "Drogenkonzept" mit einer exakten Erfassung der
Drogenszene in Wien ist unerlässlich. Zudem gilt es exakte Daten
rund um die Drogenszene zu ermitteln. Der von der FPÖ schon seit
längerem geforderte Sicherheitsstadtrat soll in weiterer Folge auch
die Präventionsarbeit in Schulen und Jugendzentren ausbauen und muss
dafür sorgen, dass Betreuungsstellen für Drogenkranke nicht mehr in
dicht bebautem Gebiet angesiedelt werden, so Lasar und Gudenus
abschließend. (Schluss)paw
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle
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