• 09.09.2010, 11:51:14
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Radeln für Europa

Entlang der Donau wird die Europäische Union erfahrbar

Wien (OTS) - Am 8. September 2010 verabschiedete Gemeinderat Erich
Valentin im Innenhof des Wiener Rathauses die Mitglieder der European
Cycle Tour anlässlich ihrer Etappe von Wien nach Bratislava. Die
Gruppe, bestehend aus Angestellten der Europäischen Kommission und
ExpertInnen aus Politik und Verwaltung, fährt von Donaueschingen in
Deutschland entlang der Donau bis nach Budapest, um die Idee des
vereinten Europas zu propagieren. Trotz widriger
Witterungsverhältnisse werden die sportlichen BotschafterInnen aus
zwölf EU-Staaten 900 Kilometer entlang der Donau mit dem Fahrrad
zurücklegen. Bei Zwischenstationen werden Gespräche mit politisch
Verantwortlichen und BürgerInnen geführt und auf die Bedeutung und
die positiven Errungenschaften der Europäischen Union hingewiesen.

Donau als Sinnbild des vereinten Europa

Es ist auch eine Errungenschaft der EU, dass man entlang des
Donaustroms, ohne Pass- und Zollkontrolle, durch Mitteleuropa per
Fahrrad reisen kann. Der zweitgrößte Fluss Europas eignet sich
besonders gut, um die Verbundenheit zwischen Staaten, die
Gründungsmitglieder der EU waren bzw. jenen, die in den
Erweitungsphasen hinzukamen, zu versinnbildlichen. Gemeinderat Erich
Valentin wies in seiner Grußbotschaft auf das einigende und
identitätsstiftende Band der Donau hin und begrüßte die Radtour als
gelungenes Instrument, den Geist der europäischen Einigung in die
Köpfe der Menschen entlang der Donau zu tragen.

EU-Strategie für den Donauraum

Dem Donauraum wird auf europäischer Ebene immer mehr Beachtung
geschenkt. Analog zur Makroregion Baltikum soll auch eine Makroregion
Donauraum geschaffen werden. Die Initiative dafür ging von Österreich
und Rumänien aus. Ende dieses Jahres soll nach Abschluss der
Konsultationen und Stellungnahmen der Europäische Rat die
Donauraumstrategie verabschieden. Die Strategie umfasst die Bereiche
Umwelt, Transport, Energie und Informationstechnologie sowie
sozioökonomische Integration. Bei der Umsetzung der Strategie in
konkrete Projekte wird es auch zur engeren Zusammenarbeit mit
Nicht-EU-Staaten kommen, in denen die transnationale Kooperation des
öffentlichen Sektors bislang noch wenig entwickelt ist.

o Pressebild:
  www.wien.gv.at/gallery2/rk/run.php?g2_itemId=2727

(Schluss) bob

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.gv.at/rk/
Mag. Bernhard Bouzek
Magistratsdirektion - Auslandsbeziehungen
Telefon: 01 4000-82571

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