OTS0022 / 09.09.2010 / 08:59 / Channel: Wirtschaft / Aussender: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
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Marek: Start des Führungskräfteprogramms "Zukunft.Frauen"

Utl.: BMWFJ unterstützt und fördert in Kooperation mit WKÖ und IV Frauen auf dem Weg ins Topmanagement =


   Wien (OTS/BMWFJ) - "Je höher eine neu zu besetzende Position in
einem Unternehmen ist, umso weniger Bewerbungen gibt es von Frauen,
weil diese oft zu hohe Ansprüche an sich selber stellen. Wir brauchen
die Frauen aber in Spitzenpositionen und daher müssen wir ihnen den
Rücken stärken, ihnen Mut machen, ihr Selbstvertrauen wecken",
betonte Christine Marek, Staatssekretärin im Bundesministerium für
Wirtschaft, Familie und Jugend, heute, Donnerstag, gemeinsam mit
WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser und IV-Generalsekretär
Markus Beyrer anlässlich des Starts des ersten Durchgangs von
"Zukunft.Frauen", dem neuen Führungskräfteprogramm von
Wirtschaftsministerium, Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und
Industriellenvereinigung (IV) für Frauen auf dem Weg ins
Topmanagement. 
Ziel des Führungskräfteprogramms "Zukunft.Frauen" ist es,
qualifizierte Frauen, die in ihrem Unternehmen als potenzielle
Kandidatinnen für einen Führungsjob gelten, im Rahmen von insgesamt
neun berufsbegleitenden Modulen zu fördern und für diese Aufgabe
vorzubereiten. 
"Eine Studie der Karmasin-Motivforschung im Auftrag des
Wirtschaftsministeriums zeigt, dass für Frauen in Österreich
einerseits optimale Rahmenbedingungen wichtig sind, damit sie sich
für einen Führungsjob bewerben. Andererseits fehlen ihnen oftmals -
selbst bei Top-Qualifikation - aber auch die Motivation und das
Selbstbewusstsein für einen Führungsjob. Mit dem
Führungskräfteprogramm 'Zukunft.Frauen' wollen wir hier aktiv
gegensteuern", so Marek. Ziel dieses Programms nach norwegischem
Vorbild sei es, qualifizierte Frauen, die in ihrem Unternehmen als
potenzielle Kandidatinnen für einen Führungsjob gelten, auf ihrem Weg
an die Spitze zu unterstützen und optimal für die Übernahme von
Management- und Aufsichtsratspositionen vorzubereiten.
Zwtl.: Mehr Gewinn durch gemischte Führungsgremien
   "Es ist schlichtweg eine Frage von Business und weniger von
sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung, dass Frauen in den
Unternehmen auch in Top-Positionen gleichermaßen vertreten sind.
Warum glauben Unternehmen erfolgreich zu sein, wenn sie ihre Talente
ausschließlich aus 50 Prozent der Bevölkerung rekrutieren? ", so die
Staatssekretärin weiter. "Unternehmen mit gemischten Führungsgremien
erwirtschaften mehr Gewinn, sind krisenstabiler und sowohl ökonomisch
als auch hinsichtlich der Unternehmenskultur signifikant
erfolgreicher", so die Staatssekretärin, die in diesem Zusammenhang
auf eine erst kürzlich im Auftrag des Wirtschaftsministeriums
erstellte aktuelle Analyse bestehender nationaler und internationaler
Studien durch das Institut für Höhere Studien (IHS) verweist.
Zwtl.: Wer auf Frauen verzichtet, verzichtet auf einen Teil des
Erfolgs!
WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser, beschreibt die Förderung
von Frauen in Führungspositionen als ureigenes Anliegen der
Wirtschaft. "Frauen zählen angesichts des demografischen Wandels zu
den Schlüsselarbeitskräften der Zukunft. Aber nicht nur das:
Unternehmen, die auf allen Ebenen - auch - auf Frauen setzen, sind
auch wirtschaftlich erfolgreicher als solche, die das nicht tun. Das
Programm Zukunft.Frauen bietet den ersten 22 Teilnehmerinnen neben
dem fachlichen Rüstzeug vor allem auch ein Netzwerk, um auf ihrem Weg
in die Vorstandsetagen und Aufsichtsräte zu reüssieren." 
Zwtl.: Industrie: Wir leben unsere Verantwortung
   "Österreich braucht mehr Frauen in Führungspositionen - nicht nur
aus Gerechtigkeitsgründen sondern aus ökonomischer Vernunft", ist
auch Markus Beyrer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung und
Mitinitiator des Führungskräfteprogramms, überzeugt. "Die
österreichische Industrie ist sich ihrer Verantwortung bewusst, mehr
noch: Wir leben unsere Verantwortung. In diesem Sinne freue ich mich,
dass es uns gemeinsam mit WKÖ und BMWFJ gelungen ist, das erste
Führungskräfteprogramm für Frauen in Österreich zu initiieren."
Zwtl.: Erster Durchgang - Führungskräfteprogramm "Zukunft.Frauen"
   Das Programm - dessen erster Durchgang  von September 2010 bis
Februar 2011 läuft - umfasst verschiedenste Themen, wie
Unternehmensführung, Personalmanagement und Aufsichtsratstätigkeit,
aber auch sogenannte Soft Skills, wie Rhetorik und Präsentation,
Konfliktmanagement sowie Verhandlungsführung und Leadership.
Ebenso wichtiger Bestandteil des Führungskräfteprogramms ist das
laufende Vernetzen und Austauschen mit österreichischen und
internationalen Topmanagern im Rahmen von Kamingesprächen. Aufgrund
des regen Interesses ist bereits der zweite Durchgang ab Jänner 2011
geplant.
Nähere Informationen finden Sie unter www.zukunft-frauen.at
Rückfragehinweis:
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   Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Staatssekretariat: DI (FH) Lukas Pohl
   Tel.: +43 (01) 711 00-5838
   
   Abteilung Presse: Mag. Wolfgang Schneider
   +43 (01) 711 00-5130
   presseabteilung@bmwfj.gv.at
   www.bmwfj.gv.at
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